Fund in Dänemark Die geopferte Armee
Schädelknochen: Im dänischen Ort Illerup Ådal fanden Studenten zahlreiche Skelette.
Unterkiefer: Rund tausend Skelette lagen unter der Erde. Sie wurden von Germanen besiegt und geopfert.
Archäologin übergibt einen Beckenknochen: "Gefangene gab es damals einfach nicht - die Besiegten wurden geopfert", sagt Grabungsleiter Ejvind Hertz.
Knochen: Die Schilde und Schwerter haben die Sieger zerschmettert und verbogen, bevor sie sie den Göttern übergaben. Und die Ausgräber fanden auch noch kein vollständig erhaltenes Skelett.
Knochen: Woher kamen die Geopferten?
Archäologe bei Ausgrabung: "Die persönlichen Gegenstände der Soldaten, die zwischen den Waffen gefunden wurden, sprechen dafür, dass sie von der norwegischen Küste herunter gekommen sind - genauer von der Westseite des Oslo-Fjords", sagt Hertz.
Ausgrabungen: Anhand der Isotopen-Zusammensetzung der Zähne wollen die Forscher nun die Herkunft ergründen. "Das Gelände um den Oslo-Fjord hat seine unverwechselbare Strontiumisotopen-Signatur", erklärt Hertz. "Wenn sie von dort kamen, werden wir es also herausfinden."