Fusion: AMDs kleiner Doppelpack - DER SPIEGEL
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Fusion AMDs kleiner Doppelpack

Es sind reichlich große Töne, die man da aus Las Vegas hört: Von Mehrkernprozessoren der "zweiten Generation" hört man, von bahnbrechenden Durchbrüchen. AMDs Hoffnungsträger heißt Fusion, und das nicht zufällig: Er verschmilzt CPU und Grafikchip zu einem Bauteil - und soll den Netbook- und Tablet-Markt aufrollen.
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Fusion APU: Hinter dem nagelneuen Kürzel verbirgt sich ein Chip, der CPU und GPU (den Grafikchip) vereint. AMD hat mit seiner Tochter ATI hier ordentlich vorgelegt: Die integrierte Grafik ist die des ATI-Mobilchips Radeon HD 6310, der leistungstechnisch etwa der HD 4330 entspricht. Das macht den Chip nicht zum Grafik-Raser, lässt ihn aber immerhin DirectX 11 stemmen. Für Hersteller verlockend sollte die Effizienz des APU-Ansatzes sein, der Leistung und Energie-Sparsamkeit verspricht. Das hatte...

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...AMD zuletzt vor allem bei mobilen und kleinen Konfigurationen kaum zu bieten. Der sehr spät an den Start gebrachte Neo-Chip wurde von der Branche zudem weitgehend ignoriert. Diesmal verhandelte AMD im Vorfeld, sicherte sich die Unterstützung zahlreicher Hersteller für seine Fusion-Plattform zu. Im Bild: eines der ersten Mini-ITX-Mainboards mit Fusion-Prozessor, das GA-E350N-USB3 von Gigabyte.

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Klein, aber oho: Die ersten Chips der Fusion-Plattform zielen auf mobile Geräte, werden dort gegen die wohl unterlegenen Atom-Prozessoren antreten - aber auch gegen Mobilchips von Qualcomm, ARM-Chips, Nvidias Tegra-2-Chips und nicht zuletzt Intels neue Sandy-Bridge-CPUs, die ebenfalls CPU und Grafik integrieren.

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