Fusion: Experiment mit dem Sonnenfeuer - DER SPIEGEL
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Fusion Experiment mit dem Sonnenfeuer

Sauberer Strom aus dem Sonnenfeuer - heute unterzeichneten die EU und sechs Partnerstaaten den Vertrag über den Fusionsreaktor Iter. Doch Iter wird kein Prototyp eines Kraftwerks, sondern ein Experiment mit unsicherem Ausgang. Und nur die Raumstation ISS ist noch teurer.
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Blick in die Sonnenkammer: Am Forschungszentrum Jülich wird in einem kleinen Maßstab die Tokamak-Technologie erforscht, die auch beim internationalen Fusionsreaktor Iter eingesetzt wird. In Jülich geht es besonders um die Materialien zur Abschirmung des Geräts gegen die Hitze in der Kammer

Foto: FZ Jülich
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Prototyp: Die Erkenntnisse der Textor-Installation aus Jülich fließen in den Iter-Bau von Cadarache ein. In der Schmalzkringel-förmigen Kammer wird Wasserstoff auf bis zu 50 Millionen Grad aufgeheizt. Er bildet dann ein Plasma, in dessen Innerem eine Fusion stattfindet

Foto: FZ Jülich
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Ringsegment: Das Herzstück des Reaktors für den Iter wird ein Hohlraum in Form eines Donut sein. Er wird aus ovalen Segmenten zusammengesetzt, um die sich die Spulen extrem starker Elektromagneten winden werden. Zwei Magnetfelder halten das glühend heiße Plasma in der Schwebe und bewegen es kreisförmig durch den Hohlraum

Foto: Iter Project
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Standort (Fotomontage): Cadarache nahe der südfranzösische Stadt Saint Paul lez Durance - hier soll der 20.000 Tonnen schwere Iter entstehen. Für den Bau und zwanzig Jahre Betrien sind jeweils rund fünf Milliarden Euro eingeplant

Foto: Iter Project
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?