Fusion Experiment mit dem Sonnenfeuer
Blick in die Sonnenkammer: Am Forschungszentrum Jülich wird in einem kleinen Maßstab die Tokamak-Technologie erforscht, die auch beim internationalen Fusionsreaktor Iter eingesetzt wird. In Jülich geht es besonders um die Materialien zur Abschirmung des Geräts gegen die Hitze in der Kammer
Prototyp: Die Erkenntnisse der Textor-Installation aus Jülich fließen in den Iter-Bau von Cadarache ein. In der Schmalzkringel-förmigen Kammer wird Wasserstoff auf bis zu 50 Millionen Grad aufgeheizt. Er bildet dann ein Plasma, in dessen Innerem eine Fusion stattfindet
Ringsegment: Das Herzstück des Reaktors für den Iter wird ein Hohlraum in Form eines Donut sein. Er wird aus ovalen Segmenten zusammengesetzt, um die sich die Spulen extrem starker Elektromagneten winden werden. Zwei Magnetfelder halten das glühend heiße Plasma in der Schwebe und bewegen es kreisförmig durch den Hohlraum
Standort (Fotomontage): Cadarache nahe der südfranzösische Stadt Saint Paul lez Durance - hier soll der 20.000 Tonnen schwere Iter entstehen. Für den Bau und zwanzig Jahre Betrien sind jeweils rund fünf Milliarden Euro eingeplant