Ukraine Die Fußball-EM und die Mafia
Olympiastadion in Kiew: In der ukrainischen Hauptstadt finden drei Vorrundenspiele der Fußball-EM, ein Viertelfinale und das Finale statt.
Kiew: Vor Beginn der Fußball-EM ist die Gier von Hoteliers und Verbrechersyndikaten groß. Viele Hotels haben ihre Verträge mit dem Uefa-Generalbeauftragten TUI gelöst.
Kunstwerk auf dem Platz der Unabhängigkeit: Zwei Hotels wurden bisher von bewaffneten Maskierten gestürmt - im Hotel Slawutitsch verprügelten die Angreifer Angestellte, ein Gast erlitt eine Schussverletzung.
Kiewer Innenstadt: Die Zimmerpreise für EM-Touristen explodieren - und schießen bis zum Dreifachen in die Höhe.
Bahnhof in Charkow: Die zweitgrößte Stadt der Ukraine liegt im Nordosten des Landes. Hier haben bisher elf Hotels ihre Abkommen mit TUI gelöst, damit fallen ein Drittel der ursprünglich von dem Konzern gebuchten Zimmer weg.
Stadion in Charkow: Die Uni-Stadt ist das bedeutendste Wissenschafts- und Bildungszentrum des Landes und ein Industrieschwerpunkt.
Donezk: Die Stadt im Osten der Ukraine ist das Zentrum eines Kohlereviers.
Stadion in Donezk: Die Donbass Arena fasst über 50.000 Zuschauer, hier findet auch eins der Halbfinalspiele statt.
Lemberg: Die Stadt im Westen des Landes ist der vierte Standort der Fußball-EM 2012 in der Ukraine. Seit 1998 gehört ihre Innenstadt zum Weltkulturerbe der Unesco.