Fußball-Profis: Abbrecher, Umsteiger, Totalverweigerer - DER SPIEGEL
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Fußball-Profis Abbrecher, Umsteiger, Totalverweigerer

Vertrag ist Vertrag - heißt es gern. Doch im Millionengeschäft Profifußball gelten oft andere Gesetze. Wechsel nach gerade erfolgter Verlängerung, Unterschrift bei mehrern Clubs, offen angedrohte Eigentore. SPIEGEL ONLINE zeigt die einfallsreichsten Kicker.
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Rafael van der Vaart auf dem Weg zum Flughafen. Heute Morgen flog der Holländer mit dem HSV zum Uefa-Cup-Qualifikationsspiel nach Budapest. Frühere Dienstreisen ist der Spielmacher besser gelaunt angetreten. Ist dies seine letzte für den HSV oder setzt der Verein sich durch? Den Absprung ...

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... geschafft hat der Ex-Bremer Miroslav Klose vor der Saison. Der Nationalspieler ist nach München gewechselt, trotz laufenden Vertrages. Seine drei Gründe: mehr Medientermine, Uefa-Cup-Teilnahme und ordentlich Geld. Verantwortlich für den Deal war ...

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... Bayerns Manager Uli Hoeneß. Doch auch der musste sich mit einem abwanderungswilligen Spieler herumschlagen. Owen Hargreaves - am Ende der Bank versteckt - wollte unbedingt zu Manchester United. Sein Vertrag lief noch bis 2010 - egal. Für die Rekordablösesumme von 25 Millionen Euro, mehr ist bisher nicht für einen Bundesligaspieler gezahlt worden, wurde ihm dann schließlich erlaubt, ...

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... das Trikot Manchesters überzustreifen. Ach ja, nebenbei gibt's noch geschätzte sieben Millionen Euro pro Jahr - zwei mehr als in Münchnen.

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Das persönliche Scheckbuch gezückt hat Brasiliens Nationalspieler Robinho. Laut eigener Aussage verzichtete der 23-Jährige auf einen millionenschwere Transferbeteiligung. Zum Dank bekam er im Ballett der Galaktischen von Real Madrid die Trikotnummer Zehn. Mit glatter Arbeitsverweigerung ...

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... soll Sören Larsen seinem früheren Club Djurgarden IF gedroht haben, sollte dieser ihn nicht zu Schalke wechseln lassen. Das funktionierte. Larsen durfte gehen.

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Einer der wenigen, die sich verkalkuliert haben, war Albert Streit (M.). Der Frankfurter hatte am Ende der vergangenen Saison immer wieder geäußert, den Verein unbedingt verlassen zu wollen. Trotz Vertrags. HSV oder Schalke - egal, hauptsache weg. Die Königsblauen sollten es schließlich sein, doch die Vereine konnten sich nicht einigen. Streit bleibt Frankfurter. Vorerst. Ganz unverhohlen ums Geld ...

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... geht es Daniel Ljuboja, hier im Trikot des HSV mit Kollege van der Vaart. Obwohl er in Stuttgart aller Voraussicht nach nicht mehr für die Profis auflaufen wird, lehnte er ein Angebot aus Italien ab. Mit der Hälfte seines Gehalts wollte er sich nicht zufrieden geben. Wer will das schon? Gehaltssprünge dagegen haben ...

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Khalid Boulahrouz (l.) und Daniel van Buyten gemacht. Beide erzwangen vor der vergangenen Spielzeit ihren Abgang vom HSV. Boulahrouz wird immer noch vorgeworfen, er habe eine Verletzung vorgetäuscht, um die internationale Spielberechtigung für den neuen Club Chelsea nicht zu verlieren. Van Buyten brauchte nur lange genug gegen den Verein zu stänkern, ein finanziell attraktives Angebot der Bayern vorzulegen - schon war er weg. Mehr Mühe gab sich ...

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... William Gallas, hier gegen Leidensgenossen Miroslav Klose. Der französische Nationalspieler soll seinem früheren Arbeitgeber Chelsea mit einem Eigentor gedroht haben. Sollte das nicht reichen, könne er sich auch absichtlich eine Rote Karte einhandeln. Wenig später stand er auf der Gehaltsliste Arsenals. Immer wieder auffällig wurde auch ...

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... Marcio Amoroso von Borussia Dortmund. Überzogener Urlaub, Behandlung bei eigenen Ärzten und weitere Sperenzchen reizten nicht nur die Verantwortlichen, sondern auch ...

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... die Dortmunder Fans. Zu recht. Einfallsreich war auch der frühere Schalker ...

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... Christian Poulsen. Vor der vergangenen Saison war der Däne nach Sevilla gewechselt. Sicherheitshalber soll er aber auch Vorverträge bei beiden Mailänder Clubs unterzeichnet haben. Eine ähnliche Idee hatte auch ...

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... Dietmar Hamann. Der frühere deutsche Nationalspieler wechselte innerhalb von 48 Stunden zweimal den Verein. Sein Vertrag in Liverpool war ausgelaufen und er unterschrieb bei den Bolton Wanderers. Einen Tag später wurde er dann als neuer Spieler bei Manchester City vorgestellt. So einfach geht das. Mit viel Talent gesegnet war auch ...

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... Bernd Schuster. Der heutige Trainer von Real Madrid hatte seinen ersten Profivertrag in Köln unterschrieben. Und noch einen in Mönchengladbach. Schlussendlich entschied ein Arbeitsgericht. Köln bekam den "blonden Engel" zugesprochen.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?