Fussballer-Schicksale Früher Tod
Krzysztof Nowak: Der polnische Nationalspieler absolvierte 83 Bundesliga-Partien für den VfL Wolfsburg. Seit 2000 litt er an Amyotropher Lateralsklerose (ALS), an der er im Mai 2005 im Alter von 29 Jahren starb. Seine Stiftung unterstützt ALS-Patienten und ALS-Forschungsprojekte.
Werner Fuchs: Als Spieler kam er für Kaiserslautern nur einmal in der Bundesliga zum Einsatz, dafür feierte er als Trainer in Aachen, Saarbrücken, Berlin, Braunschweig, Oldenburg und Wuppertal große Erfolge. Im Mai 1999 brach er im Alter von 50 Jahren bei einem Waldlauf mit der Aachener Mannschaft nach einem Herzinfarkt tot zusammen. Noch heute erinnern bei jedem Spiel am Tivoli Plakate an ihn.
Dirk Karkuth: Der Gelsenkirchener war Manager beim Pokalfinaleinzug von RW Essen 1994, trainierte Stahl Brandenburg, St. Johnstone, Saarbrücken, Mainz und Chemnitz. Karkuth starb im Januar 2003 im Alter von 41 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls. Der von Alkoholproblemen geplagte Andreas Sassen erlag im Oktober 2004 36-jährig einem Gehirnschlag. Sassen spielte in der Bundesliga für Uerdingen, den Hamburger SV und Dynamo Dresden (insgesamt 79 Spiele).
Axel Jüptner: Er absolvierte 113 Bundesligapartien für Stuttgart und Uerdingen. Im April 1998 brach er beim Training des Zweitligisten Jena bewusstlos zusammen und verstarb zwei Tage später kurz vor seinem 29. Geburtstag an den Folgen des Herzinfarktes in einer Klinik in Bad Oeynhausen.