G-20-Gipfel Das Patt von Petersburg
Am Ende war wieder Lächeln angesagt: Die Teilnehmer des G-20-Gipfels in St. Petersburg stellen sich zum traditionellen Familienfoto auf.
Kanzlerin Angela Merkel spielte bei diesem Gipfel keine entscheidende Rolle. Selbst die EU ist in der Syrien-Frage gespalten.
Assads Schutzpatron: Gastgeber Wladimir Putin stellte sich erneut vor den syrischen Präsidenten - und suchte den Konflikt mit den USA.
US-Präsident Barack Obama versuchte, die Gipfelteilnehmer als Verbündete für einen Militärschlag gegen Syrien zu gewinnen - ohne Erfolg. Die Mehrheit der G-20-Länder will sich nicht engagieren.
Parallel zu den Staats- und Regierungschefs tagten auch die Außenminister und die Finanzminister der G-20-Länder. Die Resultate waren dennoch bescheiden.
Tagungssaal im Konstantin-Palast: Der frühere Zarenpalast erinnert an die vergangene Größe des russischen Reichs.
Kurzer Handschlag, ernste Miene: Die Hauptkontrahenten Putin und Obama beschränkten ihren Kontakt auf das notwendige Minimum. Sie hatten nur ein 20-minütiges Gespräch am Rande des Abendessens.