G20 in Hamburg: So läuft der letzte Gipfel-Tag (Bilder) - DER SPIEGEL
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G20-Gipfel in Hamburg Samstag wird blaugemacht

Erst die Trümmer, dann der friedliche Protest: Nach den Ausschreitungen der Nacht laufen in Hamburg Großdemos gegen den G20-Gipfel, die Polizei bleibt höchst angespannt. Der Tag in Bildern.
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Was von der Krawallnacht übrig blieb: Im Schanzenviertel begann der letzte Tag des G20-Gipfels mit Aufräumen. Stunden zuvor hatten Randalierer in den Straßen gewütet, Geschäfte geplündert und Feuer gelegt. Viele Anwohner äußerten sich entsetzt über die Gewaltbereitschaft der Vermummten - aber auch über die vermeintlich fehlgezündete Taktik der Polizei. Obwohl mit einem Großaufgebot vor Ort, hatten die Beamten die Randale über Stunden geschehen lassen.

Foto: FABIAN BIMMER/ REUTERS
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So kann Protest auch aussehen: Friedlich ziehen die Teilnehmer der Demo "Hamburg zeigt Haltung" durch die Hansestadt. Es wird mit Zehntausenden Teilnehmern gerechnet - aber auch mit neuer Gewalt. Laut Polizei ist davon auszugehen, dass sich Mitglieder des sogenannten schwarzen Blocks in die Menge mischen werden.

Foto: Sina Schuldt/ dpa
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Ein Scharfschütze sichert das Hotel Atlantic: In der Nobelherberge am Ostufer der Außenalster war Kanzlerin Angela Merkel am Morgen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dessen französischem Amtskollegen Emmanuel Macron zusammengekommen. Bei dem Gespräch ging es um die angespannte Lage in der Ukraine.

Foto: Carsten Rehder/ dpa
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Die Welt als Ware, als Spielball, zum Verkauf? Demo-Teilnehmer bei der Veranstaltung "Grenzenlose Solidarität statt G20".

Foto: STEFFI LOOS/ AFP
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Diese Frau hatte eine klare Botschaft - und einen klaren Adressaten: Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz muss sich nach dem bisherigen Verlauf des Gipfels einige Kritik gefallen lassen. Im Vorfeld hatte der SPD-Politiker das Risiko von schweren Ausschreitungen kleingeredet. So mancher Hamburger werde sich am 9. Juli wundern, dass schon alles vorbei sei. Das dürfte er nach der Randale der ersten beiden Tage und Nächte so nicht mehr unterschreiben wollen. Es gibt auch aus der Politik erste Rücktrittsforderungen.

Foto: Kay Nietfeld/ dpa
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Beim Gipfel spielt die Klimapolitik eine wichtige Rolle - vor allem die Ansage der USA, aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen zu wollen. Mit dieser Aktion an der Köhlbrandbrücke, einem Wahrzeichen des Hamburger Hafens, forderte die Umweltschutzorganisation Greenpeace die Abkehr von der Kohleenergie.

Foto: DPA/ Greenpeace Germany
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Ab in die blaue Zone: Diese Verkleideten kritisieren, dass die Behörden einen großen Teil des Stadtgebiets für die Dauer des Gipfels zur Demoverbotszone erklärte haben.

Foto: PAWEL KOPCZYNSKI/ REUTERS
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"Mach mit beim schwarzen Block": Diese Gruppe von Demonstranten war für den allergrößten Teil der Ausschreitungen beim Gipfel verantwortlich. So hatten vermummte Autonome in den Stadtteilen Ottensen und Altona reihenweise Autos angezündet, Scheiben einschlagen und Anwohner in Angst und Schrecken versetzt.

Foto: HANNIBAL HANSCHKE/ REUTERS
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Das Protestcamp in Altona, in dem die Polizei einen Ausgangspunkt der Krawalle vermutet, lag am Samstag weitgehend verlassen da. Von einigen Gipfelgegnern werden hier Personalien aufgenommen.

Foto: SPIEGEL ONLINE
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Ein wenig Humor nach den erschütternden Bildern der Nacht. Diese Demonstranten, ganz offensichtlich aus Nordwestdeutschland angereist, richteten sich mit einer klaren Botschaft an mögliche Aggressoren.

Foto: Kay Nietfeld/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?