Gadgets auf dem MWC 2019 - DER SPIEGEL
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Gadgets auf dem MWC 2019 Mähroboter für Bergwiesen und Handys zum Geldverdienen

Displays werden verbogen und verdoppelt. Smartphones verdienen Geld für die Nutzer. Rasenmäher werden künftig von Drohnen ausgesetzt: Wir haben uns die spannendsten Gadgets auf dem Mobile World Congress angeschaut.
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Das Xiaomi Mi Mix 3 5G ist eine neue Version des bereits bekannte Mi Mix 3, nur mit neuen Chips für 5G-Technik. So hat Xiaomi mit wenig Aufwand auch ein 5G-Modell ins Angebot aufgenommen.

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Das Xiaomi Mi9 ist - zumindest unter den herkömmlichen Smartphones - ein MWC-Highlight. Bestückt mit Qualcomms neuem Smartphone-Prozessor und drei Hauptkameras - eine davon mit 48-Megapixel-Sensor, soll es ab 449 Euro in den Handel kommen.

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Eine Version des Mi9 soll mit einem transparenten Gehäuse kommen. Ein Fest für Technik-Fans.

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Auf dem Stand von Xiaomi findet man auch einen kleinen Auszug aus dem übrigen Angebot der Firma. So wie diese Elektroroller, von denen das Unternehmen schon mehr als eine halbe Milliarde Exemplare verkauft haben will.

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Der Handhersteller OnePlus zeigt in Barcelona den Prototypen seines 5G-Smartphones. Wie der aussehen wird, soll ein klobiges Gehäuse verbergen. Gezeigt wird, wie man mit dem Gerät über das 5G-Netz in der Halle einen Flugsimulator spielen kann, der nicht auf dem Handy, sondern in einem Cloud-Rechenzentrum läuft.

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Eine ziemlich schräge Nummer ist das Nubia Alpha. Der Hersteller bezeichnet das Gerät, das wie eine Smartwatch wirkt, als Smartphone fürs Handgelenk, weil es via eSim auch ohne Handy eine Internetverbindung aufbauen kann.

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Die eigentliche Besonderheit des Nubia Alpha ist jedoch das flexible Display, das eine Diagonale von 4,1 Zoll hat, aber nur schmale 192 Pixel breit ist. Die Preise starten bei 449 Euro, die gezeigte vergoldete Version kostet 649 Euro.

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Nokia zeigt mal wieder ein Minimal-Smartphone, das Nokia 210. Es hat keine besonderen Eigenschaften, soll dafür aber auch nur 30 Euro kosten.

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Besonders ist bei Nokia dagegen das Nokia 9 PureView mit einem Kranz aus fünf Kameras, die zusammenarbeiten. Das Ergebnis sollen HDR-Bilder mit extremer Dynamik und Schärfentiefe sein.

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Motorola hat es sich leicht gemacht. Statt eines neuen 5G-Smartphones zeigt das Unternehmen in Barcelona ein 5G-Modul zum Aufstecken auf die Smartphones der Z3-Serie. Nebenbei dient das Teil auch als Zusatzakku.

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Ein unerwarteter Anblick auf dem Mobile World Congress: Der Gartengerätehersteller Husqvarna präsentierte seinen neuen Automower 435X. Der vierradgetriebene Mähroboter kann den Rasen an Steigungen bis zu 70 Grad mähen, wird per App gesteuert, kann bis zum 3500 Quadratmeter Rasen bearbeiten und kostet 4900 Euro.

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Ein Zukunftsprojekt von Husqvarna sind diese Prototypen. Diese kleinen Mähroboter sollen in Schwärmen eingesetzt werden, um beispielsweise Parkanlagen zu mähen. Angedacht ist, sie von Drohnen an ihre Einsatzorte bringen zulassen.

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Sogar BlackBerry kann man auf dem MWC treffen. Ja, die gibt es noch. Als Neuheit wird von der kanadischen Firma allerdings nur eine rote Version des Sicherheits-Smartphones angeboten. Ab 779 Euro soll diese Variante kosten, deren Rückseite allerdings bloß schwarz ist.

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Eine lustige Variante ist das Archos Diamond, bei dem die Selfie-Kamera nicht vorne ins Display integriert ist, sondern bei Bedarf aus dem Gehäuse herausploppt. 370 Euro soll das Gerät kosten, dessen technische Ausstattung keine Höchstleistung verspricht.

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Der Kyptogeldanbieter Electroneum zeigt auf dem MWC ein Billig-Smartphone mit Kryptogeld-Wallet. Das 80-Dollar-Smartphone namens M1 läuft mit Android-Go-Betriebssystem und soll seinen Besitzern per Cloud-Mining bis zu drei Dollar im Monat einbringen.

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Dem Thema 5G kann man auf dem MWC nicht entgehen. Wo keine 5G-Smartphones zu sehen sind, werden wenigstens 5G-Antennen wie diese aufgebaut. Solange es in den meisten Ländern keine funktionierenden Netze mit der neuen Technologie gibt, will man 5G wohl wenigstens eine optische Erscheinung geben.

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Samsung versucht, sein neues Highend-Smartphone Galaxy S10 in den Fokus zu stellen, doch angesichts der faltbaren Smartphones fällt das schwer. Auffällig ist allerdings, wie viele Journalisten in Barcelona mit S10-Testgeräten unterwegs sind.

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Das unbestrittene Highlight des MWC 2019 ist Huaweis Mate X.

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Das Gerät mit dem faltbaren Bildschirm kann man vom Tablet-Format mit 8-Zoll auf Smartphone-Größe zusammenklappen.

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Bemerkenswert ist, dass das Mate X im aufgeklappten Zustand nur 5,4 Millimeter dick ist. Für besseres Handling hat es rechts eine Art Griff.

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Die Rückseite des Mate X enthält die Kameras, die auch für Selfies genutzt werden können.

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Zusammengeklappt ist das Mate X elf Millimeter dick. Damit ist es klobiger als Highend-Smartphones, wirkt aber nicht übermäßig fett. Fett muss dafür das Portemonnaie sein, um ein Mate X zu kaufen. 2300 Euro soll es kosten, wenn es im Sommer auf den Markt kommt.

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Samsungs Falt-Handy heißt Galaxy Fold und wurde schon ein paar Tage vor dem MWC präsentiert. Mit technischen Daten ist der Hersteller noch geizig. Aber einen Preis hat es schon: 1980 Dollar.

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Dass es mit den Biege-Handys gerade erst losgeht, zeigt dieses Display vom Bildschirmhersteller TCL. Anders als die Exponate von Samsung und Huawei wird es den ganzen Tag in Bewegung gezeigt. Im kommenden Jahr wird man etliche Handys sehen, in denen solche Displays stecken.

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Ungewöhnliche Wege geht LG mit dem G8 ThinQ. Das neue Smartphone wird es in verschiedenen Farben und mal mit zwei, mal mit drei Hauptkameras geben, je nachdem, wie es sich der jeweilige Netzbetreiber wünscht. Technisch neu ist zum einen, dass der Bildschirm als Lautsprecher benutzt wird.

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Zum anderen zeichnet sich das G8 ThinQ dadurch aus, dass es seinen Benutzer anhand des Venenmusters in seiner Handfläche identifizieren kann. Das sei sicherer als Fingerabdrücke, sagt LG. Ob es auch praxistauglich ist, muss sich noch erweisen.

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Außerdem hat LG mit dem V50 ThinQ ein eigenes 5G-Smartphone präsentiert.

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Mit einem 6,4-Zoll-Bildschirm und einer Dreifachkamera will LG das V50 ThinQ in der Oberklasse positionieren. Ein Preis dafür wurde bisher aber nicht genannt.

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Statt ein kompliziertes und teures faltbares Smartphone zu entwickeln, setzen die Koreaner auf ein Zusatz-Display zum Anstecken an das V50 ThinQ. Im Grunde wirkt das Zubehörteil wie ein dickes Smartphone-Case, nur, dass es auf der Innenseite einen Bildschirm enthält.

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Der "Dual Display" genannte Zusatzbildschirm ist mit 6,2 Zoll einen Hauch kleiner als der des V50 ThinQ, und wird über kleine Metallkontakte mit dem Hauptgerät verbunden, das auf der gegenüber liegenden Seite eingeklinkt wird.

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Derart verbunden kann das sogenannte Dual-Display beispielweise in Spielen als Gamepad benutzt werden.

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Durch das Extra-Display wird das V50 ThinQ aber auch ziemlich dick. Welchen Einfluss das Display zum Anklemmen auf die Akkulaufzeit hat, ist unklar.

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Apropos dick: Dicker als das Power Max P18K Pop von Energizer ist derzeit wohl kein Smartpohone. Sein XXL-Akku verleiht ihm zwar eine traumhafte Ausdauer von beispielsweise 100 Stunden Musikhören, dafür liegt es aber auch in der Hand wie ein Backstein.

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Sony hat als einer von wenigen Herstellern auf dem MWC weder ein faltbares, noch ein 5G-Smartphone präsentiert. Stattdessen hat sich der Konzern auf ungewöhnliche Bildschirme konzentriert.

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Die neuen Modelle Xperia 1 und Xperia 10 nämlich haben Displays im Kinoformat 21:9, was vor allem beim Filmegucken tatsächlich sehr gut aussieht.

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Eher eine Randerscheinung sind auf dem MWC Notebooks wie das MateBook 13, das Huawei in Barcelona präsentiert hat und das wir bereits getestet haben.

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Noch seltener sind allerdings die neuartigen Lapscreens. Die Zusatzbildschirme für Smartphone und Computer werden per USB-C oder HDMI angeschlossen und sind superleicht, weil sie keinen eigenen Akku haben. Die Preise beginnen bei 180 Euro. Wir probieren bei Gelegenheit mal aus, ob das System etwas taugt.

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