Galaxy Note 7 - DER SPIEGEL
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Galaxy Note 7 Deshalb brannten Samsungs Premium-Smartphones

Monatelang haben 700 Samsung-Mitarbeiter 200.000 Galaxy Note 7 und 30.000 Akkus malträtiert, um herauszufinden, weshalb einige der Geräte sich überhitzen. Jetzt zeigt der Konzern die Ergebnisse.
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Reihenuntersuchung: Zu Tausenden stecken Galaxy Note 7 in Testaufbauten, in denen die Hardware untersucht werden soll. Die Rückenabdeckung wurde dafür abgenommen.

Foto: Samsung
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Diese Aufnahme lässt den Umfang der Untersuchungen erahnen. Allein der Aufbau der Testanlage dürfte Tage, wenn nicht Wochen gedauert haben.

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In dieser Anlage werden die Platinen der Testgeräte auf Spannungsunterschiede hin untersucht.

Foto: Samsung
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Auch wenn viele Tests automatisiert ablaufen, so wie hier ein Ausdauertest, waren doch viele Mitarbeiter nötig, um die Prozesse zu beaufsichtigen und zu steuern. Insgesamt 700 Angestellte hatte Samsung nach eigener Aussage dazu abgestellt.

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Auch die Software der Geräte wurde auf dem Prüfstand im Dauertest auf Fehler hin untersucht.

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Zum Teil rückten die Tester der Hardware mit sehr rabiaten Methoden zuleibe. Hier beispielsweise wird ein Akku mit einem Bohrer bearbeitet. Die Experten bezeichnen das als Penetrationstest.

Foto: Samsung
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Das Ergebnis der Untersuchungen sind zwei Fehlertypen. Die Akkus der ersten Note-7-Serie waren zu eng in die Gehäuse gepackt. So konnte es im Inneren zu Verformungen und in deren Folge zu Kurzschlüssen kommen.

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Die Akkus waren früh als Kern des Problems vermutet worden. So lagerte Samsung deren Produktion an einen anderen Zulieferer aus. Bei dem kam es dann aufgrund mangelnder Qualitätskontrollen zu Produktionsfehlern bei Isolierschichten innerhalb der Akkus, die wiederum Kurzschlüsse zur Folge haben konnten.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?