Galaxy S10 im Test Das können die neuen Samsung-Smartphones
Die drei neuen Galaxy-Smartphones. Von links nach rechts: Das S10+, das S10 und das S10e.
Bei den Farben gibt es deutliche Unterschiede. Links das S10+ mit weißem Keramik-Gehäuse, in der Mitte ein S10 im bläulich schimmernden Farbton "Prism Black". Das Schwarz des rechts liegenden S10e wird ebenfalls als "Prism Black" bezeichnet, hat aber einen vollkommen anderen Farbton, der eher grau wirkt.
Diese Rückansicht des Galaxy S10e zeigt, wie sich die Farben der Geräte bei unterschiedlichem Lichteinfall verändern. Eigentlich ist dieses Exemplar im Farbton "Prism White" lackiert.
Das S10+ gibt es in Deutschland nur mit Keramikgehäuse. Im Gegensatz zu einer Rückseite aus Glas zeigte dieses Material im Test nie Fingerspuren oder Kratzer.
Alle Galaxy S10 haben solche Karteneinschübe. Man kann wahlweise zwei Sim-Karten einsetzen oder eine Sim- und eine Speicherkarte.
Der Fingerabdruckscanner im Galaxy S10 ist unsichtbar unter dem Display angebracht und arbeitet mit Ultraschall.
Nur beim Galaxy S10e steckt der Fingerabdrucksensor im Rahmen.
Alle drei, auch das abgebildete Galaxy S10e, zeichnen sich durch hervorragende Bildschirme aus. Während das S10e mit 2280 x 1080 Pixeln schon eine hohe Auflösung hat, gehen S10 und S10+ mit 3340 x 1440 Pixeln noch einen Schritt weiter.
Das Aufladen per Kabel erfolgt zeitgemäß via USB-C. Fast wie ein Relikt wirkt der analoge Kopfhöreranschluss, der aber immer noch viele Fans hat.
Alle neuen Galaxys haben für Selfies sogenannte "Punch-Hole-Cameras", die wie ein Loch im Bildschirm aussehen. Beim S10+ ist das Punch Hole allerdings sehr breit, weil neben der Kamera noch ein Tiefensensor hineinpassen muss.
Das Galaxy S10 ist mit einem Preis von 749 Euro sozusagen das Einstiegsmodell in Samsungs Oberklasse. Technisch ist es in weiten Teilen mit den teureren Modellen gleichauf.
Der wichtigste Unterschied des S10e gegenüber S10 und S10+: Es hat nur zwei Kameras.
Im Rücken des S10 und S10+ stecken dagegen drei Kameras: Einer 12-Megapixel-Weitwinkelkamera mit einer guten Lichtempfindlichkeit von f/1.6 stehen ein 12-Megapixel-Teleobjektiv mit f/2.4 und ein 16-Megapixel-Ultraweitwinkelobjektiv mit f/2,2 zur Seite.
Die drei Kameras im Vergleich. Diese Aufnahme wurde mit dem Ultraweitwinkel aufgenommen.
Hier ist dasselbe Motiv mit dem Weitwinkelobjektiv eingefangen worden.
Diese Aufnahme zeigt den maximal möglichen Zoomfaktor an.
Hier eine Nachtaufnahme: Sie wurde mit f/1,5 und einer Verschlusszeit von 1/25 Sekunde bei ISO 640 aufgenommen.
Die Kamera-App bietet viele Optionen, die man nur selten nutzen wird. Die Instagram-Funktion, die ein sofortiges Posten auf dem Fotoportal ermöglicht, dürfte aber viele Freunde finden.
Per Power-Share-Funktion können andere Geräte kabellos vom Akku des Galaxy S10 aufgeladen werden.