Galileo: Europas eigenes Navigationssystem - DER SPIEGEL
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Galileo Europas eigenes Navigationssystem

Schwere Panne beim Start von zwei neuen "Galileo"-Satelliten: Die Hightech-Geräte für das globale europäische Navigationssystem kreisen nach jüngsten Beobachtungen nicht im richtigen Orbit um die Erde. Ihr Schicksal bleibt bis auf Weiteres unklar.
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"Galileo"-Satelliten Nummer 5 und 6 auf dem Weg ins All (Computergrafik): Nach dem Start in Kourou wurden die beiden wichtigen Bestandteile des weltraumgestützten Navigationssystems in einer zu niedrigen Umlaufbahn ausgesetzt.

Foto: J. Huart/ dpa
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Start einer "Sojus"-Rakete von Kourou (Computergrafik): An Bord haben diese Raketen jeweils zwei "Galileo"-Satelliten. Die Europäer wollen mit ihrer Hilfe eine europäische Alternative zu anderen Navigationssystemen wie GPS aufbauen.

Foto: ESA/ D. Ducros
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"Galileo"-Satellit im All (Computergrafik): Nachdem die "Sojus"-Rakete sie in mehr als 23.000 Kilometer Höhe abgesetzt hat, müssen die Satelliten mit einem Dauerbeschuss durch kosmische Strahlung klarkommen.

Foto: DPA/ ESA
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"Galileo"-Flotte im Orbit (Computergrafik): Insgesamt 30 Satelliten soll es geben, wenn das System eines Tages komplett ist. Vier Satelliten sind bisher auf ihren Umlaufbahnen positioniert worden.

Foto: ESA
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"Sojus" beim Start (Computergrafik): Bei allen Alleingängen hat "Galileo" die Europäer in einem entscheidenden Feld zur Kooperation gebracht. Zusammen mit russischen Spezialisten haben sie eine "Sojus"-Rampe auf dem Weltraumbahnhof Kourou hochgezogen.

Foto: DPA/ ESA
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Vor dem Aussetzen der Nutzlast im Orbit (Computergrafik): Die russischen "Sojus"-Raketen sind für die Europäer vor allem deswegen interessant, weil sie pro Start deutlich weniger kosten als die "Ariane".

Foto: ESA/ P. Carril
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Aussetzen eines "Galileo"-Satelliten (Computergrafik): Das System soll ab 2015 erste Dienste anbieten, die volle Einsatztauglichkeit ist erst für Ende des Jahrzehnts geplant.

Foto: DPA
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Atomuhr an Bord des Satelliten (grafische Darstellung): Die Wasserstoff-Atomuhren haben nach Herstellerangaben eine Lebenszeit von etwa zwölf Jahren, die Rubidium-Atomuhren sollen deutlich länger nutzbar sein.

Foto: ESA
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So funktioniert die Navigation: Die Satelliten funken Zeitinformationen zusammen mit ihrer aktuellen Position zur Erde. Dort kann ein Empfänger aus der Laufzeit des Signals seinen Standort genau berechnen, wenn er mindestens vier Satelliten im Blick hat.

Foto: ESA
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"Sojus"-Startrampe in Kourou: Der Start in Äquatornähe spart gehörig Raketentreibstoff, weil sich die Rotation der Erde mitnutzen lässt.

Foto: DPA/ ESA
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Im "Sojus"-Kontrollraum von Kourou: Hier arbeiten Franzosen mit russischen Kollegen zusammen.

Foto: BENOIT TESSIER/ REUTERS
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Entscheidendes Steuerelement: So sieht die Box aus, von der aus der Start einer "Sojus" kontrolliert wird.

Foto: SPIEGEL ONLINE
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Kontrollraum "Jupiter" in Korou: Das Galileo-System ist ein europäisches Prestigeprojekt.

Foto: BENOIT TESSIER/ REUTERS
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"Sojus"-Startplatz in Kourou: Beim Bau der Rampe hatte es jahrelange Verzögerungen gegeben, unter anderem weil eine Art riesige Garage gebaut werden musste, die die "Sojus" vor Regen schützt.

Foto: SPIEGEL ONLINE
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Robuste Technik in neuer Umgebung: Auf dem schwer bewachten Dschungelgelände ist eine Startrampe nach dem Vorbild des russischen Weltraumbahnhofs Baikonur entstanden.

Foto: SPIEGEL ONLINE
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Mühevoll gebaute Startanlage: Die Arbeiten im Untergrund waren extrem aufwendig und sorgten für lange Verzögerungen.

Foto: SPIEGEL ONLINE
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Nichts für Besucher mit Höhenangst: Trotz eines Geländers muss man schwindelfrei sein, um hinabzusehen. Der gähnende Schlund ist an einer Seite geneigt wie eine Sprungschanze, um Abgase und Krach von der startenden Rakete wegzuleiten.

Foto: SPIEGEL ONLINE
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Abgeschottet und gesichert: Wegen des latenten Misstrauens gegenüber den Russen liegt der neue Startplatz weitab der bisherigen Anlagen in Kourou. Die "Sojus"-Rampen sind weggesperrt hinter Stacheldraht, Elektrozäunen und mehreren bewachten Checkpoints.

Foto: SPIEGEL ONLINE
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Dezent präsent: Auf dem Gelände des Centre Spatial Guyanais patrouillieren zahlreiche Fremdenlegionäre.

Foto: SPIEGEL ONLINE
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?