Gamescom Köln: Spaßmesse in ernsten Zeiten - DER SPIEGEL
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Gamescom Köln Spaßmesse in ernsten Zeiten

Die Wirtschaftskrise erwischt mit Verspätung auch die Spielebranche. Wer allerdings die gamescom in Köln besucht, bekommt von Krise nichts zu spüren: Die Branche feiert sich selbst - und Scharen von Besuchern feiern mit
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Spaßmesse Gamescom: Der ehemalige Rennrodler Georg Hackl spielt als Nintendo-Werber auf der Gamescom ein Wii-Bobrenn-Spiel. Der organisierte Promiauflauf gehört zum branchenüblichen Werbetrommeln.

Foto: A3250 Oliver Berg/ dpa
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Bewegung ist Trend: Jugendliche testen eine auf einem Skateboard basierende Spielsteuerung. Wie die ursprüngliche Games Convention in Leipzig,...

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...aus der die Gamescom hervorgegangen ist, ist auch die neue Messe ein Ausprobier-Event und zieht entsprechend viel Publikum. Insgesamt 450 Aussteller geben die Spielefans Futter.

Foto: A3250 Oliver Berg/ dpa
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Und die machen ausgiebig Gebrauch von der Gelegenheit. Schon am ersten Publikumstag wurde so augenfällig, dass die Gamescom wohl zumindest schon in dieser Hinsicht zu einem Erfolg werden wird

Foto: Alex Grimm/ Getty Images
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Denn wirtschaftlich bekommen immer mehr der Entwicklerfirmen die Effekte der noch nicht überwundenen Wirtschaftskrise zu spüren. Ihre Produkte sind oft so aufwendig produziert wie Filme und ähnlich teuer,...

Foto: Hermann J. Knippertz/ AP
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...und zwar auch später im Handel: Dort herrscht inzwischen ziemlich Flaute. Kein Wunder, kosten die meisten Spiele doch deutlich mehr als 50 Euro

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Umstritten war die Messe auch, weil sie durch eine Entscheidung der branchengrößten Entwickler gegen den Standort Leipzig entstanden war. Dort hatte sich die Spielemesse Games Convention, getragen von der Begeisterung der Spiele-Fans, die die Leipziger Spielemesse schnell als "ihren Event" adoptierten,...

Foto: Hermann J. Knippertz/ AP
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...schnell als größte ihrer Art in Europa etabliert. So mancher empfand den Machtspruch der zehn größten Spielefirmen, nun in Köln eine eigene Messe veranstalten zu wollen, darum so, als setzten sich die Branchenriesen ins gemachte Nest.

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Der Erfolg der Games Convention im letzten Monat jedoch deutet an, dass mittelfristig möglicherweise wirklich Raum für zwei Spielemessen in Deutschland sein könnte: Leipzig hat sich zur Spezialmesse für Online- und Casual-Spiele umpositioniert - und die boomen, weil sie preiswert sind

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Die wahre Vielfals im Spielemarkt jedoch sieht man nun in Köln: Erfrischend ist dabei der anhaltende Trend zu Mitmach-Spielen, die verschiedenste Formen körperlicher Tätigkeit erfordern - vom Wii-Controller-Schwenken bis wie hier zum Instrumenten-Karaoke im Spiel "Guitar Hero"

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Und wer das nicht will, lässt eben andere Rennen, wie hier in der neuen Version des Spiels Pro Evolution Soccer von Konami. Bis Sonntag, hofft die Kölner Messeleitung, werden sich 200.000 Besucher ansehen, was der Spielemarkt Neues zu bieten hat.

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