Gavin Bain: Der Rap-Hochstapler - DER SPIEGEL
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Gavin Bain Der Rap-Hochstapler

Zwei Kunststudenten aus Dundee rappten mit schottischem Akzent - und wurden dafür verlacht. Also verwandelten sie sich in Amerikaner und narrten die englische Musikindustrie. Jetzt hat Gavin Bain ein Buch über die Lüge geschrieben, die fast zum Star machte und beinahe sein Leben zerstörte.
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Silibil N' Brains, zwei kalifornische Rapper in London kurz vor dem Durchbruch - so dachten viele in der englischen Musikindustrie im Jahre 2003.

Foto: Gavin Bain / Heyne
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Doch nur zwei Jahre zuvor waren sie noch Billy Boyd (rechts) und Gavin Bain (Mitte), die mit ihrem Kumpel Oskar Kirkwood als Freestyle-Könige von Dundee galten.

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Natürlich rappten sie in dem breiten schottischen Akzent ihrer Heimatstadt - in London wurden sie dafür verlacht. Also verwandelten sie sich ...

Foto: Gavin Bain / Heyne
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... in Silibil N' Brains. Hier zu Gast bei einer Show des Musiksenders MTV - nach deren Ausstrahlung wäre die Lüge der beiden beinahe aufgeflogen.

Foto: Gavin Bain / Heyne
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Gavin Bain hätte sich im Leben mit der Lüge beinahe zugrunde gerichtet. Heute singt er in der Band Hopeless Heroic ehrliche Lieder.

Foto: Gavin Bain / Heyne
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Über seine Zeit als Brains McLoud hat er ein Buch geschrieben ("Fake. Fast der größte Coup der Musikgeschichte", Heyne, 320 Seiten, 8,95 Euro). Es soll nach einem Drehbuch von Irvine Welsh verfilmt werden.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?