Gaza-Krieg Flüchtlinge suchen Schutz
Erschöpfte Flüchtlinge in der Kirche des Heiligen Porphyrius im Süden von Gaza-Stadt: Die Menschen schlafen auf dem Boden.
Palästinensische Flüchtlinge im Hof der Kirche: "Wir nehmen jeden auf ohne Unterschied", sagt Erzbischof Alexios. "Wir sind alle Brüder, wir sind eine Familie." Im Gazastreifen leben nur knapp 3000 Christen - das ist weniger als ein Prozent der Bevölkerung. Doch selbst in den Mauern der Kirchen schlagen die Bombensplitter ein.
Über hunderttausend Menschen sind im Gazastreifen mittlerweile auf der Flucht vor der israelische Offensive. Inzwischen sind über 600 Menschen getötet worden, fast viertausend wurden verletzt, die meisten von ihnen sind Zivilisten.
Nach Angaben der Uno wurde in den vergangenen zwei Tagen jede Stunde ein Kind getötet.
Die verzweifelten Flüchtlinge versuchen dort unterzukommen, wo sie glauben in Sicherheit zu sein - in Kirchen, in Krankenhäusern und in den Schulen des Uno-Palästinenserhilfswerks (UNRWA). Diese Menschen haben einen Platz in der Uno-Schule in Jabaliya bekommen.
Hunderte palästinensische Familien drängen sich in einer der Einrichtungen der Vereinten Nationen. Sie sind meist überfüllt
Auch dieser Junge hat in der Einrichtung der Vereinten Nationen Unterschlupf gefunden - aber auch sie sind nicht sicher. Die radikalen Hamas-Milizen verstecken sich hinter zivilen Zielen. Uno-Mitarbeiter fanden bereits Raketen der Kämpfer in einer ihrer Schulen.
Ziel des israelischen Einsatzes ist es, die Infrastruktur der radikalislamischen Hamas zu zerstören: unter anderem Tunnelanlagen, mit denen die Kämpfer nach Israel gelangen und Abschussrampen, mit denen die Hamas weiterhin Städte in Israel beschießt.
Feuerball und Rauchwolken über Gaza-Stadt: Die Armee bombardiert weiterhin Stellungen der Hamas.
Ein von den Israelis zerstörtes Gebäude in Gaza-Stadt: Ein Mann läuft durch die Trümmer.