Hardware-Update Die Gear VR bekommt einen Controller
Controller für die Gear VR: Im April erscheint eine Neuauflage von Samsungs Virtual-Reality-Brille, samt neuer Bedienoption. Bei einem ersten Kurztest machte der Controller einen brauchbaren Eindruck. Er könnte etwa für Zielen und Abdrücken bei Shootern hilfreich sein, oder beim Navigieren durch Menüs.
Die neue Version der Gear VR, die eher optimiert als grundsätzlich überarbeitet wurde, wird 129 Euro kosten. Der Controller ist in diesem Preis enthalten. Später soll er auch einzeln für 40 Euro angeboten werden.
Bislang bediente man die Gear-VR-Spiele und -Menüs meist mit einer Kombination aus Kopfbewegungen, dem Trackpad und Knöpfen rechts auf der Brille. Durch den Controller wird das alles weniger anstrengend.
Der Controller bietet ein Trackpad, auf das man auch drücken kann, sowie einen Trigger auf der Rückseite. Ansonsten bietet er noch dieselben Knöpfe wie die Brille selbst: Home, Zurück, Lauter/Leiser.
Im Controller befinden sich zwei AAA-Batterien. Laut Samsung sollen sie bei täglicher Nutzung für zwei Stunden 40 Tage halten.
Die Brille wird sich sowohl mit Samsungs kommendem Flaggschiff-Handy, dem Galaxy S8, koppeln lassen, als auch mit einigen anderen Modellen des Herstellers. Auch der Controller ist rückwärtskompatibel, was ihn für Besitzer der vorherigen Gear-VR-Version interessant macht.
Die Gear-VR-Brille ist technisch nach wie vor deutlich weniger leistungsfähig als etwa die Oculus Rift. Sie hat keinen Highend-PC im Hintergrund, sondern nur ein Smartphone, dessen Display zudem noch als Bildschirm genutzt wird, auf den man durch die Linsen schaut.
Die Idee mit dem Minicontroller als Ergänzung zur Mobile-VR-Brille hatte vor Samsung schon Google. Dem letztes Jahr erschienenen Daydream-Headset des Konzern liegt eine Fernbedienung bei, die an den neuen Samsung-Controllern erinnert. In ihr stecken auch ähnliche Sensoren.