Gebühren gegen den Overtourism: Von Spitzbergen bis Bali - DER SPIEGEL
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Gebühren gegen den Overtourism Von Spitzbergen bis Bali

Venedig sehen - und drei Euro bezahlen. Die Lagunenstadt, die demnächst Eintrittsgeld für Tagestouristen erhebt, ist nicht das einzige Reiseziel, das mit Gebühren den Ansturm steuern will. Eine Übersicht von Ruanda bis Spitzbergen
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Kreuzfahrtschiff am Markusplatz: Touristen, die nur für einen Tag nach Venedig kommen, sollen demnächst drei Euro Eintritt bezahlen. 2020 kann das bis auf zehn Euro in Hochzeiten steigen.

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Sicherheitskontrollen zum Karneval (2018): Bereits im vergangenen Jahr wurden vor besonders frequentierten Stellen der Stadt Drehkreuze installiert.

Foto: MANUEL SILVESTRI/ REUTERS
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Kreuzfahrtschiff in Amsterdam: Seit Januar erhebt die Stadt von Schiffspassagieren acht Euro pro Tag. Zuvor gab es bereits eine Übernachtungssteuer.

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Alberobello in Apulien: Die Stadt ist bekannt - und stark besucht - für seine Trulli-Häuschen. Hier wird über Eintritt nachgedacht.

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Civita of Bagnoregio: Der pittoreske Ort nördlich von Rom fordert von Besuchern bereits 5 Euro am Tag.

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Palau: Wer auf die Pazifikinseln fliegt, muss bereits eine Umweltgebühr von 81 Euro zahlen - und die wird mit dem Flugticket abgebucht.

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Berggorilla: Ruanda und Uganda beherbergen die Letzten dieser Art - und erheben saftige Lizenzgebühren für einen Besuch.

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Bhutan: Der Himalaya-Staat ist seit Jahrzehnten ein Beispiel für Besucherlenkung - Touristen müssen pro Tag mindestens 250 Dollar umtauschen.

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Sansibar: Tansania hat ein E-Visum eingeführt, das bis zu 220 Euro kostet.

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Bali: Auch die indonesische Insel hat eine Ökosteuer eingeführt - zehn US-Dollar am Tag sollen unter anderem die Abfallbeseitigung finanzieren.

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Taj Mahal in Agra: Die berühmte Grabstätte ist beliebt bei Indern und internationalen Besuchern. Um den Andrang zu reduzieren, wird seit Januar ein erhöhter Eintritt berechnet.

Foto: DOMINIQUE FAGET/ AFP
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Chichén Itzá: Die Maya-Ruinenstadt hat die Eintrittspreise gerade auf umgerechnet 22 Euro verdoppelt.

Foto: STRINGER/MEXICO/ REUTERS
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