Geburt des Staates Bangladesch - DER SPIEGEL
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Geburt des Staates Bangladesch Bengalisches Trauma

Blutige Geburtsstunde einer Nation: 1971 begann in Pakistan ein Kampf um Selbstbestimmung. Am Ende gewannen die Bengalen im Osten gegen die westpakistanischen Herrscher. Der Staat Bangladesch war entstanden - nach einem der schlimmsten Kriegsverbrechen des vergangenen Jahrhunderts.
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Wachposten: Indische Soldaten halten am 8. Dezember 1971 Wache an einer Kreuzung zwischen der bengalischen Hauptstadt Dhaka und Jessore, das sie zuvor eingenommen hatten.

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Mukti Bahini: Mitglieder der Mukti-Bahini-Truppen, der bengalischen Befreiungsarmee, werden am 22. Dezember 1971 mit einem Bus zur Frontlinie in Ostpakistan gebracht.

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Unabhängigkeit: Ostpakistan kämpfte unter anderem mit Hilfe der indischen Truppen, die hier am 14. Dezember 1971 in Ostpakistan vorrücken, für seine Unabhängigkeit von Rest des Landes und wurde 1971 zum eigenständigen Staat Bangladesch.

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Mohammed Ayub Khan: Der US-amerikanische Präsident Dwight D. Eisenhower ist am 7. Dezember 1959 zu Besuch beim pakistanischen Präsidenten Mohammed Ayub Khan in Karatschi. Khan wurde durch einen unblutigen Staatsstreich im Oktober 1958 zum pakistanischen Staatsoberhaupt.

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Freiheitsmarsch: Truppen der bengalischen Freiheitsarmee marschieren am 2. April 1971 durch die Stadt Jessore im Westen Bangladeschs. Der Staat Bangladesch hatte zuvor am 26. März 1971 seine Unabhängigkeit proklamiert.

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Zivile Opfer: In der bengalischen Stadt Jessore liegen am 2. April 1971 die Körper von 14 erschossenen Zivilisten. Die genaue Zahl der Todesopfer, die der Bangladesch-Krieg forderte, ist unbekannt. Neuere Schätzungen gehen jedoch von bis zu drei Millionen Opfern aus.

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Benefizkonzert: George Harrison, links, und Bob Dylan performen während eines Konzerts am 1. August 1971 im New Yorker Madison Square Garden zugunsten der Bürgerkriegsflüchtlinge aus Bangladesch. Pakistan ging im bengalischen Unabhängigkeitskrieg äußerst brutal gegen die Bengalen vor.

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Kampf um Unabhängigkeit: Eine indische Panzerbesatzung bereitet sich am 9. Dezember 1971 im östlichen Teil der Stadt Jessore in Ostpakistan auf ihren Einsatz vor. Indien unterstützte Ostpakistan in seinem Unabhängigkeitskampf.

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Yahya Khan: General Yahya Khan wurde am 25. März 1969 Nachfolger des zurückgetretenen pakistanischen Präsidenten Ayub Khan. Doch schon am 20. Dezember 1971 trat Yahya Khan in Folge des dritten Indisch-Pakistanischen Kriegs wieder zurück.

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Flucht im Grenzgebiet: In der Nähe der bengalischen Stadt Jessore flüchten pakistanische Soldaten am 1. Dezember 1971 vor indischen Truppen. Im Krieg um die Unabhängigkeit des Staates Bangladesch erhielten die Bengalen gegen Pakistan Unterstützung aus Indien.

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Dem Erdboden gleichgemacht: In der bengalischen Hauptstadt Dhaka stehen Bürger am 27. März 1971 in den Trümmern ihrer Häuser, die vom pakistanischen Artillerie-Beschuss zerstört wurden.

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Waffenarsenal: In der bengalischen Grenzstadt Akhaura lagern Waffen für den Unabhängigkeitskrieg Bangladeschs.

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Strategisches Ziel: Schwarze Rauchwolken steigen am 4. Dezember 1971 nach Kampfhandlungen von einer brennenden Ölraffinerie in der bengalischen Hafenstadt Chittagong auf.

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Sheikh Mujibur Rahman: Der ehemalige Studentenführer Sheikh Mujibur Rahman wurde in den sechziger Jahren Sprecher der Unabhängigkeitsbewegung in Ostpakistan. Er erklärte die Unabhängigkeit des Staates Bangladesch um Mitternacht des 26. März 1971, wurde daraufhin verhaftet und nach Pakistan gebracht. Die Aufnahme zeigt ihn am 1. April 1971.

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Unabhängigkeitstag: Der bengalische Unabhängigkeitstag wird jährlich am 26. März in Dhaka, der Hauptstadt des Landes, gefeiert. Die Aufnahme zeigt die Feierlichkeiten im Jahr 2007.

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