Gefechtszone Afghanistan: Bilder eines Krieges - DER SPIEGEL
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Gefechtszone Afghanistan Bilder eines Krieges

Klimmzüge, Nachtwachen und Pantoffelhelden unter Feuer: Der Krieg in Afghanistan wird von vielen Fotografen begleitet. SPIEGEL ONLINE zeigt Bilder aus dem Alltag der Soldaten am Hindukusch.
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Unter Beschuss

Nur knapp entgeht dieser US-Soldat einem Treffer der Taliban bei einem Gefecht in der Provinz Helmand. Der Mann wurde nicht verletzt. Seit Beginn des Afghanistan-Krieges vor neun Jahren sind dem Internetdienst icasualties.org zufolge mehr als 1200 US-Soldaten getötet worden.

Foto: GORAN TOMASEVIC/ REUTERS
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There ain't no smoke without fire

Auf Posten bei einer US-Division in der Kandahar-Region: Immer wieder gibt es in dieser Region blutige Kämpfe zwischen westlichen Truppen und Taliban.

Foto: Rodrigo Abd/ AP
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Schattenkrieger

Ein US-Soldat bereitet seine Waffe während eines Einsatzes im Osten Afghanistans vor. Gerade in der Dunkelheit versuchen die Truppen, die Verstecke der Extremisten aufzuspüren.

Foto: SIMON LIM/ AFP
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Nachtwache

Nacht für Nacht rücken Kommandoeinheiten aus. Die Soldaten in der Provinz Khost sind mit Nachtsichtgeräten ausgestattet.

Foto: Rafiq Maqbool/ AP
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Auf Patrouille

Inmitten von Schafen durchqueren britische Soldaten Ende Juni 2010 ein Dorf in der Provinz Helmand. Allein im Juni starben in Afghanistan 100 ausländische Soldaten beim Kampf gegen die Taliban - es war die Höchstmarke in den neun Jahren des Krieges.

Foto: BAY ISMOYO/ AFP
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Devil Dogs

Sergeant Paul Williams aus Ohio präsentiert seinen tätowierten Rücken. Neben zwei Bulldoggen sind dort auch Zeilen aus dem Dire-Straits-Song "Brothers in Arms" verewigt: "Through these fields of destruction / baptisms of fire / I've witnessed all your suffering / as the battle raged higher."

Foto: MAURICIO LIMA/ AFP
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Abschied vom Kameraden

Traurige Realität bei den US-Soldaten in der Region Kandahar: Zwei Männer trauern um ihren Kameraden Brandon King, der am 14. Juli getötet wurde.

Foto: Rodrigo Abd/ AP
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In Flammen

In der umkämpften Region Kandahar greifen Extremisten immer wieder an: Mit einer Sprengfalle zerstörten Taliban am 23. Juli ein gepanzertes Fahrzeug der 101. Airborne Division.

Foto: BOB STRONG/ REUTERS
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Mit Waffen protzen

In der Provinz Ghazni zeigen Taliban-Krieger ihre Waffen. Wenig spricht dafür, dass Afghanistan bis 2014 tatsächlich in der Lage sein wird, die Sicherheit durch eigene Soldaten und Polizisten zu garantieren - so hatten es Vertreter von über 70 Staaten und Organisationen kürzlich bei der Afhanistan-Konferenz in Kabul zuversichtlich verkündet.

Foto: STR/ AFP
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Gefangen

US-Soldaten durchsuchen bei Kandahar einen Afghanen, der für eine private Sicherheitsfirma arbeitet. Im Lkw haben die Amerikaner illegale Waffen gefunden.

Foto: GORAN TOMASEVIC/ REUTERS
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Rauhes Land

Ein US-Soldat sitzt am Maschinengewehr und überfliegt die umkämpfte Provinz Helmand.

Foto: Kevin Frayer/ AP
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Schutz suchen

Auch das ist Afghanistan: Ein Sandsturm fegt über einen US-Soldaten in der Provinz Helmand. Der Mann sucht Schutz auf einer Liege hinter seinem Fahrzeug.

Foto: David Guttenfelder/ AP
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Strammstehen und Salutieren

Ein afghanischer Soldat salutiert, aus der Hose tropft es, der Mann hatte sich gerade in einem Kanal in der Nähe eines Militärpostens in der Provinz Kandahar erfrischt.

Foto: Rodrigo Abd/ AP
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Reste der Vergangenheit

Das unwirtliche Bergland am Hindukusch war jahrhundertelang Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen und ein Durchgangsland mit wechselnden Herrschern. Auch dieses Grab von Sultan Mohammed Telai in Kabul wurde während des Bürgerkriegs in den neunziger Jahren beschädigt.

Foto: Dusan Vranic/ AP
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Seltene Momente

US-Soldat James Copler hat den Humor noch nicht ganz verloren - im Juli 2010 amüsiert er sich auf seiner Pritsche im Lager in der Kandahar-Provinz.

Foto: Rodrigo Abd/ AP
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Gib mir fünf!

US-Soldat James Walker begrüßt einen Jungen während einer Patrouille in Tabinolye, nördlich von Kandahar.

Foto: BOB STRONG/ REUTERS
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Klimmzug

Improvisiertes Fitnesstraining in einem Lager in Mardscha, Helmand-Provinz. Auf dem Poster im Hintergrund ist der ehemalige Schauspieler und heutige Gouverneur von Kalifornien, Arnold Schwarzenegger, zu sehen.

Foto: MAURICIO LIMA/ AFP
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Workout

In einem mit Postern verzierten, provisorischen Fitness-Studio im Stützpunkt Zerak trainieren Mitglieder der US-Armee.

Foto: Spencer Platt/ Getty Images
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Ein Stück Heimat

Ein Bundeswehrsoldat kümmert sich im Feldlager im nordafghanischen Kunduz um den Rasen. Dort haben sich einige Soldaten ein Stück Heimat aufgebaut: Mühsam säten sie auf dem staubigen Boden Gras, ließen sich selbst den Rasenmäher und Dünger aus Deutschland schicken. Nach anstrengenden und gefährlichen Einsätzen finden Soldaten der Schutzkompanie dort einen Platz zum Entspannen.

Foto: DDP
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Scharfschütze im Drogenparadies

Einsatz im Mohnfeld. US-Seargeant Sean Henry beobachtet weit entfernte Zivilisten durch sein Zielfernrohr.

Foto: Julie Jacobson/ AP
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Vereint im Schmerz

Die beiden US-Sergeants wurden im Juni bei Gefechten in Kandahar verwundet. Beim Abtransport im Helikopter packen sich die beiden Verletzten an den Händen.

Foto: Justin Sullivan/ Getty Images
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Selbstmordattentat

Immer wieder sterben auch Zivilisten, durch Anschläge, Sprengfallen - oder auch bei Militäraktionen der Nato. Nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten kamen zwischen Januar und Juni dieses Jahres 1074 Zivilisten im Afghanistan-Konflikt ums Leben.

Foto: A2800 epa/ dpa
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Warten in der Wüste

Ein afghanischer Junge wartet in der Provinz Helmand auf eine Behandlung durch Militärärzte. Britische und US-Soldaten hatten Dorfbewohnern medizinische Unterstützung durch Untersuchung und erste Hilfe angeboten.

Foto: STRINGER/UK/ REUTERS
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Wagenkolonne

Aufnahme aus einem Helikopter der US-Armee: Fahrzeuge und Truppen am 15. Februar 2010 im südafghanischen Mardscha. Rund 15.000 afghanische und ausländische Soldaten wurden mobilisiert, um die Taliban aus den Opiumanbaugebieten rund um Mardscha zu vertreiben.

Foto: Brennan Linsley/ AP
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Pantoffelheld

US-Soldat Zachery Boyd (l.) wurde im Mai 2009 im Schlaf von einem Taliban-Angriff überrascht. Die Boxershorts des aus Texas stammenden Mannes trägt den Schriftzug "I Love NY".

Foto: David Guttenfelder/ AP
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Bedrohliche Kulisse

US-Soldaten feuern im März 2010 auf einen Beobachtungspunkt der Taliban.

Foto: John Moore/ Getty Images
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Sternenhimmel

Ein US-Soldat legt eine kurze Pause während eines Nacht-Einsatzes in der Kunar-Provinz ein.

Foto: CARLOS BARRIA/ REUTERS
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Afghanischer Gefangener

Vom Licht einer Taschenlampe illuminiert hockt ein Afghane auf dem Boden seiner Zelle - die Augen mit einer blickdichten Brille verdunkelt.

Foto: MAURICIO LIMA/ AFP
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Smoking Guns

Nach einem Gefecht mit Taliban in der Provinz Helmand bereitet sich US-Soldat Brian Quinnones auf eine Rauchpause vor.

Foto: Kevin Frayer/ AP
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Ruhestand

Stanley McChrystal hat seit 1976 in der US-Armee gedient, er kommandierte die Streitkräfte in Afghanistan. Nach kritischen Kommentaren über US-Präsident Barack Obama und seine Regierung musste sich der General im Juli zurückziehen. Annie lächelt ihrem Mann zu, als dieser in Washington verabschiedet wird.

Foto: BRENDAN SMIALOWSKI/ AFP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?