Gefoltert in Burma - DER SPIEGEL
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Gefoltert in Burma Nie wieder ohne Hoffnung

Seit er 14 ist, lehnt sich Nandar Sitt Aung gegen die Regierung auf. Der Burmese ertrug Folter und acht Jahre Haft. Nun ist er 34, frei, und kämpft weiter für seinen Traum, die Demokratie. Er scheint ihr nah: 2015 stehen Wahlen an. Dass es dabei fair zugehen wird, glaubt Sitt Aung jedoch nicht.
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Nandar Sitt Aung sitzt hinter einer Stacheldrahtsperre vor dem Rathaus in Yangon. Das Militär hat sie aufgestellt an Orten, an denen oft demonstriert wird.

Foto: Marcel Klovert
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Hightech mal anders: ein PC-Laden in Yangon. Durch die Sanktionen und das Missmanagement der Militärregierung wurde Burma, einst ein wohlhabender asiatischer Staat, bitterarm.

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In Burma leben überwiegend Buddhisten. Morgens ziehen Mönche durch die Straßen, wie hier in Yangon, um Essen zu erbitten. Dabei sind sie keineswegs nur demütig: Viele Mönche waren auch bei politischen Demonstrationen dabei.

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Nandar Sitt Aung vor der Sule-Pagode im Zentrum von Yangon. Viele Demonstrationen hat er hier schon miterlebt.

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Abenddämmerung in Yangon. Der Park vor dem Rathaus war noch vor wenigen Jahren menschenleer. Mittlerweile ist der Ort bei Einheimischen beliebt.

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Nandar Sitt Aung ist in vielen Bereichen aktiv. Hier diskutiert er über Land-Grabbing, ein Thema, das in Burma viele Bauern beschäftigt, denen die Regierung oder Investoren Land weggenommen haben. Sie kultivieren das Land zwar seit Generationen, können ihre Besitzansprüche aber nicht dokumentieren und sind deshalb hilflos.

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Nandar Sitt Aung sitzt auf einer Wiese im Park in Yangons Zentrum und spricht über sein liebstes Thema, die Demokratie.

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Nandar Sitt Aung hat im Gefängnis viel meditiert. Dies versucht er auch in seinem jetzigen Alltag fortzusetzen, wie hier in der Sule-Pagode in Yangon.

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Nandar Sitt Aung (2.v.r.) und seine Mitstreiter auf dem Weg zum nächsten Meeting in Yangon. NPOs, demokratische Politiker und Gewerkschafter treffen dort zusammen, um über unfaire Landenteignungen zu diskutieren.

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Nandar Sitt Aungs Leidenschaft gilt auch den Büchern. Hier kauft er gerade einen Rechtsratgeber von einem Straßenhändler in Yangon.

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Nandar Sitt Aung (Mitte) kommt mit einigen Mitstreitern aus einer ganztägigen Sitzung über Land Grabbing in Yangon.

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Nandar Sitt Aung (rechts unten) trifft sich zu einer Vorbesprechnung in einem Teehaus in Yangon. Diese Praxis hat sich seit seiner Inhaftierung nicht geändert.

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Wenn Nandar Sitt Aung nicht selbst redet, hört er aufmerksam und konzentriert zu, wie hier auf einem Meeting über Land-Grabbing in Yangon.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?