Geheimagent Bond: Stunts jenseits der Physik - DER SPIEGEL
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Geheimagent Bond Stunts jenseits der Physik

Ein Dortmunder Physikprofessor hat untersucht, wie realistisch die Actionszenen in den James-Bond-Filmen sind - im wahren Leben wäre der Geheimagent längst umgekommen.
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Mit dem Coupé über den Fluss: In "Der Mann mit dem goldenen Colt" (1974) vollführt Bonds Wagen eine bilderbuchartige Rotation - trotz Assymmetrie im Passagierraum. Der Dortmunder Physikprofessor Metin Tolan unterhält seine Studenten mit Vorlesungen über die Physik von James Bond

Foto: Cinetext
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"Leben und Sterben lassen" (1973): In dem Bond-Streifen mit Roger Moore fliegen nicht nur Sportboote durch die Luft. Der Agent trug auch eine Armbanduhr mit eingebautem Supermagneten. Damit konnte er Gewehrkugeln abwehren und die Reißverschlüsse von Gespielinnen öffnen. Im wahren Leben hätte die Hitzeentwicklung der Wunderuhr den Agenten jedoch das Leben gekostet, errechnete Tolan

Foto: 20th Century Fox
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"Casino Royale" (2006): Im neuesten James-Bond-Streifen mit Hauptdarsteller Daniel Craig (hier bei einer Kletter-Verfolgungsjagd) tritt der Geheimagent geradezu nüchtern und solide auf: Viel Handarbeit, wenig hanebüchenene Stunts. Nur den Sprung vom Baugerüst beäugt Physiker Tolan skeptisch: "Meine Kniescheiben würden das nicht aushalten"

Foto: SONY PICTURES
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"Die Welt ist nicht genug" (1999): James Bond wurde in diesem Streifen mit einer Agenten-Armbanduhr ausgestattet, die diesen im wahren Leben förmlich zerrissen hätte. Sie sollte ihn in Bedrängnis mit einem abgefeuerten Stahlkabel vertikal aus der Bredouille bringen, ...

Foto: 20th Century Fox
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...doch Physiker Tolan rechnete aus: Eine Last von 400 Kilogramm würde dem Agenten (in "Die Welt ist nicht genug" von Pierce Brosnan dargestellt) den Arm abreißen

Foto: 20th Century Fox
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"Golden Eye" (1995): Pierce Brosnan (hier mit Izabella Scorupco) springt in diesem Bond-Film unter anderem einem führerlos in den Abgrund stürzenden Flugzeug hinterher. Das ist hart an den Grenzen des physikalisch Möglichen, findet Forscher Tolan. "Er hat auch in Stresssituationen alles richtig gemacht", lobt er den fiktiven Agenten

Foto: 20th Century Fox
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"Octopussy" (1983): Roger Moore als Doppelnullagent bei einem waghalsigen Stunt - den Dortmunder Physikstudenten erklärt der cineastische Professor Tolan anhand der Action-Akrobatik des Agenten grundlegende physikalische Phänomene

Foto: 20th Century Fox
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"Lizenz zum Töten" (1989): Timothy Dalton turnt als Geheimagent Bond in schwindelnder Höhe. Forscher Tolan will zusammen mit seinen Studenten ein Buch über die physikalische Seite von Bonds Abenteuern schreiben

Foto: 20th Century Fox
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"Der Morgen stirbt nie" (1997): Pierce Brosnan bricht als Agent 007 durch die Wand - und kommt wie immer ungeschoren davon. Im wahren Leben, so das Fazit von Metin Tolan, wäre der Geheimagent ihrer Majestät längst umgekommen

Foto: 20th Century Fox
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