Geheimbasis Area 51 - DER SPIEGEL
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Ein Sperrgebiet in Nevada Heimat von Aliens und Verschwörungstheoretikern

Ufo-Lagerplatz oder Testgelände für Geheimjets? Vor 20 Jahren erfuhr die Welt erstmals von der Area 51. Seitdem ranken sich Verschwörungstheorien um die US-Basis in Nevada. Das Militär schweigt - doch Historiker und Hobbyforscher sind der Wahrheit auf der Spur. Von Thomas Thiel
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Fotografieren verboten: Warnschilder am Rand des Nellis Air Force Base

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Ufo-Humor: Rachel, Nevada ist der nächstgelegene zivile Wohnort außerhalb der Area 51. Seit Ende der achtziger Jahre ist es ein Pilgerziel für Ufologen. Die Bewohner der 100-Seelen-Gemeinde scheinen dies mit Humor zu nehmen.

Foto: AP
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Robert Lazar: Der Verschwörungstheoretiker sorgte 1989 in einem Live-Interview mit einem regionalen Fernsehsender in Las Vegas dafür, dass die Area 51 der Öffentlichkeit bekannt wurde. Innerhalb kürzester Zeit wurde die einstige Geheimbasis zum Mekka für Ufo-Gläubige.

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All inklusive: Die US-Bundesstraße 375 erhielt aufgrund ihrer Nähe zur Area 51 1996 den werbewirksamen Spitznamen "Extraterrestrial Highway". Die Offiziellen leisteten sich sogar noch einen weiteren Schilderwitz - die Höchstgeschwindigkeit beträgt laut Verkehrszeichen "Warp 7". In Wirklichkeit dürfen Autofahrer natürlich auch hier nur 70 Meilen in der Stunde fahren.

Foto: AP
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Der Flieger, der den Anfang machte: 1955 wurde die Area 51 zur Geheimbasis, um die U-2 zu testen. Sie war das damals am schnellsten und höchsten fliegende Spionageflugzeug der Air Force. Der Platz wurde damals gewählt, da der angrenzende ausgetrocknete Groom Lake eine perfekte natürliche Landebahn bot.

Foto: AP
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Licht im Dunkel: Undatiertes Bild der Raumsonde "Soho". Als dieses Foto im Januar 2003 öffentlich wurde, behaupteten Alien-Enthusiasten, dass es sich um ein Bild von einem Ufo handelte. Die Nasa entgegnete, die Aufnahme sei lediglich das Ergebnis einer Fehlfunktion der Kamera.

Foto: AFP/Nasa
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Geöffnet: Der Eingang zum Area 51 Research Center in Rachel, Nevada

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Top-Secret-Überflieger: Auf der Area 51 wurden viele geheime Flugzeugentwicklungen getestet - ab 1977 zum Beispiel die ersten Prototypen des Stealth-Bombers F-117A.

Foto: U.S. Air Force
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Unbekannte Flugobjekte im Fadenkreuz: Diese Lichtpunkte wurden von einem Piloten der mexikanischen Luftwaffe am 5. März 2004 über Mexiko aufgenommen. Später klärte sich das Phänomen - die Lichter waren nur Gasfackeln auf einer Ölplattform.

Foto: AP
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Mekka der Ufo-Gläubigen: Kinder bestaunen eine Nachbildung eines Außerirdischen im internationalen Ufo-Museum und Research Center in Roswell. Die dauerhafte Alien-Ausstellung zieht Besucher aus der ganzen Welt an.

Foto: AP
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Area-51-Experte: Jörg Arnu bei einem seiner vielen Ausflüge zur Area 51. Der Deutsche lebt seit Jahren als Software-Entwickler in Nevada. In seiner Freizeit sammelt er gemeinsam mit acht Mitstreitern Informationen über die geheime Militärbasis und zeigt diese auf der Internetseite dreamlandresort.com .

Foto: dreamlandresort.com
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Alien-Suchbild?: Wüstenidylle um die Area 51

Foto: AP
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Ufos?: Vier in Formation fliegende "Objekte" über der Stadt Salem im US-Bundesstaat Massachusetts wurden von einem Kameramann der amerikanischen Küstenwache am 16. Juli 1952 um 9.35 Uhr festgehalten. Sichtungen wie diese versetzen Ufo-Gläubige in den USA seit Jahrzehnten in Euphorie - oder Panik.

Foto: dpa
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Dein Außerirdischer, das unbekannte Wesen: Auf Ufologen-Treffen geben sich Verschwörungsfans dem wohligen Schauer vor dem Unbekannten hin.

Foto: AP
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Nicht nur in Nevada: Am 17. Juni 1974 wurden diese seltsamen Lichtschleifen am Himmel über Barcelona entdeckt. Damals gab es keine Erklärung für das Phänomen. Ufologen waren sich sicher - hier sind Aliens unterwegs.

Foto: AFP
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Betreten verboten: Seit den fünfziger Jahren wurden in der Wüste von Nevada Atombomben getestet. Die Nähe zu dem Testgelände machte es leicht die Area 51 über Jahre geheim zu halten. Es gab nur ein Problem - nach jedem Test ging nuklearer Fallout über der Geheimbasis nieder.

Foto: AP
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Die "Cammo dudes": Die schwerbewaffneten Sicherheitsleute in den weißen Jeeps verfolgen gnadenlos jeden Neugierigen, der sich auf das Gelände der Area 51 schleicht, und nehmen ihn fest.

Foto: Getty Images
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Hollywoods Spielwiese: Die Produzenten von Blockbustern wie "Independence Day" (Foto) und Serien wie "Akte X" nutzten die Area 51 gern als Schauplatz für Experimente an Außerirdischen und Spielwiese für Ufo-Tests.

Foto: defd
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Area 51 von oben: Die geheime Militärbasis in Nevada ist ein Teil der Nellis Air Force Base. Von oben sieht der Militärstützpunkt ziemlich unspektakulär aus - ein paar Straßen, Hangars und Gebäude. Doch Ufo-Verschwörer glauben, dass der größte Teil der Basis unter der Erde liegt.

Foto: Google Earth/Digital Globe
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