Geiger Wuilly Arteaga - DER SPIEGEL
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Protestgeiger Wuilly Arteaga Im Untergrund

Mit seiner Geige trotzte er Wasserwerfern und Tränengas: Wuilly Arteaga, 24, wurde zum Symbol des Widerstands gegen Venezuelas Präsident Maduro. Heute spielt er auf "einer der tollsten Bühnen der Welt", wie er sagt - in der U-Bahn New Yorks.
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Wuilly Arteagas Protest beginnt im Frühjahr 2017. Am 6. Mai steht er zum ersten Mal in Venezuelas Hauptstadt Caracas auf der Straße, um gegen die Regierung des Präsidenten Nicolás Maduro zu protestieren. Mit der einen Hand reißt er die Violine in die Luft, mit der anderen seinen Bogen.

Foto: Ariana Cubillos/ AP
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Am 24. Mai wagt sich Artega wieder auf die Straße. Dieses Mal mit Helm und Mundschutz, um dem Tränengas und den Wasserwerfern der Polizei besser standhalten zu können. Andere Demonstranten decken den Geiger mit einem Schutzschild, damit er im Laufen spielen kann.

Foto: Fernando Llano/ AP
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Während die Polizei mit allen Mitteln gegen die Demonstranten vorgeht, spielt Wuilly Arteaga weiter - trotz einer Verletzung am Auge. Doch nur Stunden nach dem Protest muss der 24-Jährige für 19 Tage ins Gefängnis. Dort habe ein Gefängniswärter ihn auf einem Ohr taub geschlagen, sagt er.

Foto: Ariana Cubillos/ dpa
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Heute lebt Wuilly Artega in New York. In seinem spärlich eingerichteten Zimmer sitzt er oft nachdenklich mit seiner Violine im Arm. An vielen Tage fühle er sich allein, sagt er, aber immerhin sicher.

Foto: Bebeto Matthews / AP
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Eineinhalb Jahre nach dem Protest trägt Wuilly Arteaga immer noch eine venezolanische Flagge mit sich. Nach Angaben der Uno sind mehr als zwei Millionen Venezolaner ins Ausland geflohen. Immer wieder werden Regierungsgegner festgenommen und im Gefängnis misshandelt. In den USA spielt Arteaga nun weiter auf seiner Geige - in der New Yorker U-Bahn. Dort verdient er bis zu 200 Dollar in vier Stunden.

Foto: Bebeto Matthews / AP
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