Geiselnahme in Karlsruhe: Tat war laut Ermittlern geplant - DER SPIEGEL
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Baden-Württemberg Tödliches Geiseldrama in Karlsruhe

Die Polizei hat die Geiselnahme in einer Karlsruher Wohnung bereits weitgehend aufgeklärt - und schockierende Details herausgefunden. Demnach zwang der Täter seine Opfer, sich gegenseitig zu fesseln, bevor er sie gezielt hinrichtete. Dann schoss er sich selbst mit einer Schrotflinte in den Kopf.
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Fünf Menschen sind am Mittwoch in einem Mehrfamilienhaus in der Karlsruher Nordstadt ums Leben gekommen. Es ist das blutige Ende einer Geiselnahme, deren schockierenden Verlauf die Ermittler bis zum Nachmittag rekonstruiert haben. Ihrer Einschätzung zufolge hatte der Geiselnehmer seine Tat sorgfältig vorbereitet.

Foto: dapd
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Spezialkräfte der Polizei in Karlsruhe: Der schwer bewaffnete Geiselnehmer erschoss zunächst vier Personen, anschließend sich selbst.

Foto: Uli Deck/ dpa
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In diesem Haus im Stadtteil Nordstadt spielte sich das Drama ab. Um 8 Uhr sollte hier die Zwangsräumung einer Wohnung stattfinden.

Foto: DANIEL ROLAND/ AFP
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Die Opfer sind laut Polizei ein Gerichtsvollzieher, ein Schlüsseldienst-Mitarbeiter, der neue Wohnungsinhaber und die bisherige Eigentümerin, die Lebensgefährtin des Täters.

Foto: ALEX DOMANSKI/ REUTERS
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Spezialkräfte stürmten die Wohnung, weil sie Brandgeruch wahrgenommen hatten. Dabei entdeckten die Beamten die Leichen.

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Für die Polizei habe es in dem Fall "nichts zu verhindern und nichts zu retten" gegeben, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Gunter Spitz.

Foto: Uli Deck/ dpa
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Die Polizei war mit rund 200 Beamten vor Ort und hatte den Tatort in dem Wohngebiet, in dem auch Schulen und Kindergärten liegen, weiträumig abgesperrt. Mehrere Häuserblocks in der Karlsruher Nordstadt wurden evakuiert. Anwohner durften sicherheitshalber nicht in ihre Häuser.

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