Geklonte Säugetiere: Dollys Nachfolger - DER SPIEGEL
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Geklonte Säugetiere Dollys Nachfolger

Ein schottisches Schaf war 1996 das erste geklonte Säugetier der Welt. Viele andere Arten folgten und zeugen von den Visionen ebenso wie von den technischen Hürden des Klonens. Von effizienten, serienmäßigen und makellosen Kopieren einzelner Wesen ist die Wissenschaft weit entfernt
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Schaf (1996): Mit Dolly wurde am 5. Juli am Roslin Institute bei Edinburgh das erste geklonte Säugetier geboren. Als geistiger Vater des Experiments gilt der Schotte Ian Wilmut. Später gab er jedoch vor Gericht zu, dass sein Kollege Keith Campbell Dolly maßgeblich geschaffen hat

Foto: DPA
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Holsteiner Kühe (1997): Insgesamt 24 Kühe hat der Wissenschaftler Robert Lanza vom Biotech-Unternehmen Advanced Cell Technology in Massachusetts ab 1997 geklont. In einer Studie, die im Wissenschaftsmagazin "Science" veröffentlicht wurde, beschrieb er die Tiere als gesund und normal entwickelt - im Gegensatz zum Klonschaf Dolly, das vorzeitige Alterserscheinungen gezeigt hatte

Foto: AFP
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Schweine (2000): Die fünf Ferkel wurden von der Firma PPL Therapeutics geklont, die mit dem schottischen Roslin-Institute zusammenarbeitete - der Heimat von Dolly. Da Schweine dem Menschen physiologisch sehr ähnlich sind, weckten die Klon-Ferkel Hoffnungen auf Fortschritte bei der Herstellung individueller tierischer Spenderorgane, die vom menschlichen Körper nicht abgestoßen werden

Foto: AP
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Rinder (2000): Zum ersten Mal wurde mit dem japanischen Zuchtbullen Sho-Saburo der Klon eines geklonten Säugetiers geboren. Sho-Zaburo (vorne) gehört zur sogenannten G2-Generation, sein Erbgut ist identisch mit dem von Saburo (Mitte), der ebenfalls ein Klon ist und das Erbgut des Zuchtbullen Karmitakafuku (hinten) trägt

Foto: DPA
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Katze (2001): Der Name Cc - für Copycat - täuscht. Zwar ist das Kätzchen eine exakte genetische Kopie der Erbgutspenderin. Die kopierte Katze gleicht der Spenderin allerdings nicht aufs Haar. Form und Farbe des Fells hängen nicht nur von den Genen ab

Foto: DPA
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Hund (2005): Der kleine Afghane mit dem Namen Snuppy gleicht dem dreijährigen Rüden zu seiner linken, die beiden teilen sich dasselbe Erbgut. Snuppy ist der erste geklonte Hund der Welt und stammt aus dem Labor des südkoreanischen Wissenschaftlers Hwang Woo Suk. Zeitweilige galt Hwang wegen seiner Arbeit zum Klonen menschlicher embryonaler Stammzellen als Volksheld. Später stellten sich diese Veröffentlichunngen als Fälschung heraus - einzig Snuppy war tatsächlich geklont

Foto: DPA/ Nature
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Museumsstück: Am 14. Februar 2003 wurde das Klonschaf Dolly eingeschläfert. Es steht ausgestopft im Royal Museum in Edinburg. Dort entstand auch dieses Foto mit Klonforscher Ian Wilmuth im Hintergrund. Eine fortschreitende Lungenkrankheit und Arthritis im linken Hinterbein hatten die schottischen Wissenschaftler aufgeschreckt: Es handelt sich um typische Alterskrankheiten. Die normale Lebenszeit von Schafen beträgt rund zwölf Jahre

Foto: DPA
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