Gelbwesten-Demonstrationen Eskalation auf den Champs-Élysées
Demonstranten auf den Champs-Élysées: Auf der Prachtstraße in Paris ist die Polizei mit Tränengas und Wasserwerfern gegen Vertreter der sogenannten Gelbwesten-Bewegung vorgegangen.
Ein Demonstrant in Nantes trägt eine Maske von Emmanuel Macron.
Bei den Protesten am Wochenende hat es wie befürchtet Ausschreitungen gegeben.
Auf den Champs-Élysées wirft ein Mann ein Fahrrad in einen brennenden Lieferwagen.
Auch zu Rangeleien zwischen Demonstranten und der Polizei kam es.
Demonstrantin mit französischer Flagge: Ursprünglich richtete sich die Bewegung gegen zu hohe Spritpreise. Mittlerweile ist sie zu einer Protestbewegung geworden, die sich gegen Macron persönlich richtet.
Demonstranten vor einer Polizeisperre: In vielen Bereichen von Paris wurden Proteste untersagt.
Polizisten bei den Protesten in Paris. Die Demonstranten errichteten Straßenblockaden und behinderten Zugänge zu Treibstoffdepots, Einkaufszentren und Fabriken.
Die Bewegung ist breit und diffus. Hinter ihr steht keine Gewerkschaft und keine Partei.
Zwei Menschen kamen bei den Protesten bisher ums Leben, am Samstag hat es laut der französischen Zeitung "Le Monde" 25 Verletzte gegeben.
Innenminister Christophe Castaner rechtfertigte das Vorgehen gegen die Proteste: "Es gibt keine Freiheit ohne öffentliche Ordnung."