Gemüseanbau in der Antarktis - DER SPIEGEL
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Chinesisches Gewächshaus Grüner Daumen für die Eiswüste

In der lebensfeindlichen Antarktis verdingen sich chinesische Polarforscher neuerdings als Kleingärtner. Dabei hilft ihnen Spezialglas aus Deutschland.
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Gewächshaus an Chinas Antarktis-Station: Schon im zweiten Frühjahr züchten und ernten die Forscher frisches Gemüse. Sie leben oft viele Monate auf der Station und konnten zuvor nur angelieferte Tiefkühlnahrung essen.

Foto: Evonik Industries AG
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Blick ins Gewächshaus: Das Plexiglas lässt besonders viel Licht ins Innere, sodass Kunstlicht nur ergänzend eingeschaltet werden muss. Die Pflanzen wachsen als Hydrokulturen - also ohne Erde. Das soll verhindern, dass Schädlinge auf den Eiskontinent gelangen.

Foto: Evonik Industries AG
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Deutsche Forschungsstation Neumayer-Station III: Auch in anderen Antarktis-Stationen versorgen sich Polarforscher mit frischem Gemüse. Die Gewächshäuser sind aber meist deutlich kleiner und arbeiten in der Regel nur mit künstlichem Licht.

Foto: DLR/ Thomas Steuer
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Geplantes Gewächshaus an der Neumayer-Station III: Das Projekt Eden ISS vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist vor allem ein Testlauf für die Pflanzenzucht auf einer Weltraumstation.

Foto: DLR
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Blick in Gewächshaus Eden (Zeichnung): Frische Kost hebt die Stimmung von Forschern wie Astronauten, wenn sie monatelang in einer lebensfeindlichen Umgebung ausharren müssen.

Foto: DLR
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DLR-Forscher Paul Zabel: Beim Projekt Eden ISS sollen Technologien zum Pflanzenanbau im Weltraum erprobt werden. Die Antarktis bietet dafür ideale Voraussetzungen.

Foto: DLR
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Die DLR-Forscher wollen ab Dezember 2017 ein Containergewächshaus an der deutschen Neumayer-Station betreiben und frisches Gemüse für die Crew produzieren.

Foto: DLR
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