Gene Wilder Der traurige Witzbold
Wilder wurde in den späten Sechzigerjahren von Mel Brooks entdeckt, der mit ihm unter anderem die Satire "Frühling für Hitler" drehte.
In "Charlie und die Schokoladenfabrik" spielte er den magischen Fabrikanten Willy Wonka.
In Mel Brooks' "Frankenstein Junior" nahmen Gene Wilder und sein Mentor die Horrorfilme der Dreißigerjahre aufs Korn.
In seiner späten Karriere wurden Wilders Filme auch mal klamaukiger, wie hier 1986 in "Hochzeitsnacht im Geisterschloss".
Von 1984 bis 1989 war Wilder mit der Schauspielerin Gilda Radner verheiratet. Ihr früher Krebstod stürzte Wilder in eine tiefe Krise.
Aber auch nach dem Ende seiner Karriere vor der Kamera blieb Gene Wilder kreativ. Hier präsentiert er sich anlässlich der Vorstellung seiner Autobiografie "Kiss Me Like A Stranger".
Ein Jahr später signierte er sein neues Buch "The Woman Who Wouldn't". Insgesamt schrieb Wilder fünf Bücher, darunter einen Spionageroman.
In den letzten drei Jahren seines Lebens litt Wilder, der sich selbst nie als witzig empfand, an Alzheimer. Er verheimlichte die Krankheit aber.