Generation Käfer - DER SPIEGEL
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Generation Käfer Fahrschule ins Leben

Radierende Reifen, Modergeruch, Rostfraß: Trotz seiner Macken avancierte der VW-Käfer zum Kultmobil. Vor 30 Jahren lief das letzte in Deutschland gebaute Modell vom Band. Ulrich Booms über das Ende einer Autoära und seine Abenteuer mit klemmenden Gaspedalen und Polizeistreifen.
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Marien-Käfer: Eine Fröhliche Runde. Die Mitglieder eines Käfer-Clubs führen ihre Lieblinge vor.

Foto: dpa
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Klingender Käfer: Ein zur fahrenden Musikbox umgebauter Käfer bei der Essen Motor Show.

Foto: dpa
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Wahre Liebe: Zwei Woodstock-Besucher machen ein Nickerchen auf ihrem Käfer. Das freundliche Auto war von Anfang an bei Jugendlichen auf der ganzen Welt beliebt.

Foto: Getty Images
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Käfer im Nachtleben: Die Große Freiheit in Hamburg St. Pauli bei Nacht im Jahr 1963 - da darf der Käfer nicht fehlen.

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Klinsmann-Käfer: Auch Jürgen Klinsmann fuhr Käfer. Zwischen 1994 und 1995, als er noch in England für Tottenham Hotspur spielte.

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Gruppenbild mit Käfer: Zwei junge Damen mit ihrem Käfer 1303LS.

Foto: VW
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Pause am Käfer: Ein Paar genießt die Frühlingssonne auf einem Parkplatz an der Avus. Da viele Berliner ihre Freizeit hier verbrachten, wurden entlang der Teilstrecke der Berliner Stadtautobahn, Schilder aufgestellt, die die Autofahrer zu einer Pause auf den Parkplätzen ermuntern.

Foto: dpa
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Urlaub in Italien 1952: Der Käfer brachte deutsche Urlauber in alle Welt - wie hier bis zum Tempel der Juno Lacinia in Agrigent auf Sizilien.

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Car Wash: Warum auch bei dem schönen Wetter an die Tankstelle fahren? Junge Damen reinigen ihren Käfer am Strand.

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Glücksbringer: Ein Maxikäfer-Cabrio mit Glücksklee-Applikationen.

Foto: VW
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Stauraum-Wunder: Selbst einen ausgewachsenen Weihnachtsbaum konnte man mit dem Käfer nach Hause transportieren - wenn man ihn ein Stück herausragen ließ.

Signatur im Bundesarchiv: B 145 Bild-F038543-0006A

Foto: Das Bundesarchiv/Sonal Mehmet
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Halteschlaufen: Das Interieur eines Exportkäfers war schon gediegener als das des deutschen Standard-Käfers. Was beide gemeinsam hatten, waren die Halteschlaufen links und rechts der Rückbank - ein beliebtes Ziel für die Witze von Spätpubertierenden.

Foto: VW
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Blumen-Beetle: Auch ein kaputter Käfer hat bei echten Fans nicht ausgedient. Er macht sich zum Beispiel noch super als - recht eigenwilliges - Blumenbeet.

Foto: dpa
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Urlaubsreif: Der Deutschen liebstes Auto kam selbstverständlich auch mit in den Urlaub. Wie hier zu einem Badeausflug an einen bayerischen Gebirgssee.

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Schlammschlacht: Selbst im Dschungel bleibt der Käfer ein zuverlässiger Freund - auch wenn man ihm ab und an aus dem Matsch helfen muss.

Foto: VW
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Statt Rolls-Royce: Eine Dame des Wirtschaftswunders, Chauffeur und Käfer inklusive.

Foto: VW
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Käfer am laufenden Band: Ein Käfer nach dem anderen fährt vom Transportband. Bis zum Juni 2002 hielt der kleine Flitzer mit 21,5 Millionen verkauften Exemplaren den Rekord für das meistverkaufte Auto der Welt. Dann stahl ihm der VW Golf die Show.

Foto: VW
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Das Allround-Mobil: Ein Auto für Alle und Alles - der Käfer brachte nicht nur Familien in den Badeurlaub und Jugendliche in die Disco, sondern auch den Bauern zur Ernte aufs Feld.

Foto: VW
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Den Käfer betanken: Für die jüngere Generation, die den Käfer nicht mehr persönlich kennen gelernt hat - in diesem Bild ist kein Fehler. Der Käfer hatte tatsächlich den Kofferraum vorn, den Motor hinten und den Tank unter der Haube. So mancher Fahrer wurde daher auch während der Fahrt vom Benzin-Geruch eingenebelt.

Foto: dpa
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Er läuft und läuft...: Die legendäre Werbeanzeige für den Käfer von 1960.

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Ein Käfer kommt in Fahrt: Dem flotten Kleinwagen wurde 1968 mit dem Film "Ein toller Käfer" (im Original "The Love Bug") ein Denkmal gesetzt. Der Hauptdarsteller der Komödie war ein perlweißer Käfer mit Rennstreifen und der Nummer 53. Er hörte auf den Namen Herbie.

Foto: VW
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Bodenständige Botschaft: Dieser Wagen läuft und läuft und läuft - versprochen. Eine Anzeige für den VW-Käfer von 1969.

Foto: VW
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?