Generationenfrage: Die Handy-Kluft - DER SPIEGEL
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Generationenfrage Die Handy-Kluft

Für Jüngere sind Handys eine universelle Kommunikations-Schnittstelle, für Ältere nicht viel mehr als ein kabelloses Telefon. Das ist okay, mitunter aber von Nachteil, konstatiert das Sozialforschungsinstitut Infas: Während sie im Web aufholen, verpassen Ältere hier neue, nützliche Möglichkeiten.
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Handy-Nutzung: Je älter der Nutzer, desto seltener werden die Features der Geräte genutzt. Das korreliert sicher mit einem veränderten Kommunikationsbedürfnis in verschiedenen Altern, ist in dieser Krassheit aber wohl auch einem Informationsgefälle geschuldet: Ältere halten Handys und Mobilfunkdienstleistungen oft für teuer und kompliziert

Foto: INFAS
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Direkter Vergleich von Alterssegmenten: Ältere ziehen oft klassiche Verträge vor - und die ihnen seit langem vertrauten Marken. Gut für die Telekom, könnte man meinen - wenn man ignoriert, dass deren Image dadurch zunehmend "altert"

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Noch deutlicher wird das beim Blick auf Handy-Markenpräferenzen: Nokia punktet eher bei den Senioren, die sich ansonsten wenig für modische Marken oder Smartphones interessieren. Samsung dürfte deshalb generell gut wegkommen, weil die Südkoreaner eines der breitesten, nahezu unspezifischen Produktportfolios zu bieten haben - vom Hello-Kitty-Smartphone bis zum 30-Euro-Billighandy

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Informationsdefizite: Über 70 Prozent der Handy-Nutzer über 50 Jahre kennen die Funktionen ihrer eigenen Handys nicht richtig. Was natürlich auch an den Herstellern liegt: Mit zunehmendem Alter sinkt auch die Bereitschaft, sich auf Bedienungsanleitungen in Buchstärke einzulassen - ohne Frage eine Zumutung. Gerade bei den vermeintlich komplizierten Smartphones wird die Bedienung aber zunehmend intuitiver

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