Gentrifizierung in Leipzig: Investoren vertreiben Bewohner Die Geister, die sie riefen
Steffen Balmer, Angela Seidel und Ariane Jedlitschka (v.l.n.r.) diskutieren über die Zukunft ihrer Wohnungen in der Leipziger Holbeinstraße. Sie kamen wie einige andere vor rund 15 Jahren in das Quartier und schufen aus Industriebrachen ein lebendiges Viertel.
Doch ein Investor kaufte die Immobilie, mit Plakaten gibt er bereits einen Eindruck, welches Ambiente hier entstehen soll.
Links stehen bereits neue Luxuslofts, die rechts sollen es erst noch werden, wenn die Immobilie "entmietet" ist.
Eine der noch bewohnten Wohnungen. Den Mietern wurde eine Art Entschädigung angeboten, wenn sie ausziehen.
Einige nahmen sie an, wie die Mieter dieser "entmieteten" Wohnung.
Weitere Innenansicht einer bereits "entmieteten" Wohnung. Die Engagierten sind zu Verlierern ihres eigenen Engagements geworden. Sie werteten das Quartier auf, das machte es für Investoren interessant.
Eine der noch bewohnten Wohnungen
Der neue Eigentümer hat bereits Türen ausgebaut.