Gentrifizierung in Leipzig: - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Gentrifizierung in Leipzig: Investoren vertreiben Bewohner Die Geister, die sie riefen

In Leipzig zogen Kreative in Industriebrachen, sie schufen außergewöhnlichen Wohnraum, gründeten Stadtteilvereine, ein lebendiges Viertel entstand. Nun werden die Bewohner zu Verlierern ihres eigenen Engagements.
1 / 8

Steffen Balmer, Angela Seidel und Ariane Jedlitschka (v.l.n.r.) diskutieren über die Zukunft ihrer Wohnungen in der Leipziger Holbeinstraße. Sie kamen wie einige andere vor rund 15 Jahren in das Quartier und schufen aus Industriebrachen ein lebendiges Viertel.

Foto: Björn Menzel
2 / 8

Doch ein Investor kaufte die Immobilie, mit Plakaten gibt er bereits einen Eindruck, welches Ambiente hier entstehen soll.

Foto: Björn Menzel
3 / 8

Links stehen bereits neue Luxuslofts, die rechts sollen es erst noch werden, wenn die Immobilie "entmietet" ist.

Foto: Björn Menzel
4 / 8

Eine der noch bewohnten Wohnungen. Den Mietern wurde eine Art Entschädigung angeboten, wenn sie ausziehen.

Foto: Niklas J. Hoffmann
5 / 8

Einige nahmen sie an, wie die Mieter dieser "entmieteten" Wohnung.

Foto: Björn Menzel
6 / 8

Weitere Innenansicht einer bereits "entmieteten" Wohnung. Die Engagierten sind zu Verlierern ihres eigenen Engagements geworden. Sie werteten das Quartier auf, das machte es für Investoren interessant.

Foto: Björn Menzel
7 / 8

Eine der noch bewohnten Wohnungen

Foto: Niklas J. Hoffmann
8 / 8

Der neue Eigentümer hat bereits Türen ausgebaut.

Foto: Björn Menzel
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?