Geo-Engineering Klimakühlung durch Eisendüngung
Kieselalgen: Ihr Wachstum kann durch Düngung mit Eisenpartikeln angekurbelt werden. An der Wasseroberfläche absorbieren die Organismen große Mengen an Kohlendioxid und nehmen es mit sich auf den Meeresboden, wenn sie absterben - so zumindest die Theorie. Das Bild zeigt Plankton kurz nach der Eisendüngung durch das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung im Januar 2009.
Satellitenbild: 200 Seemeilen westlich der Insel Haida Gwaii (im Bild rechts) ließ der Unternehmer Russ George 100 Tonnen Eisenpartikel ins Meer kippen. Hohe Konzentrationen von Chlorophyll (gelbe und braune Farben) deuten auf ein stark gesteigertes Planktonwachstum hin.
Phytoplanktonblüte im Südatlantik: Die Teppiche aus Kleinstlebewesen können gigantische Ausmaße annehmen.
Entnahme einer Wasserprobe durch das Alfred-Wegener-Institut: Das "Lohafex"-Experiment zur Ozeandüngung zeigte 2009, wie komplex das Ökosystem im Meer auf die Düngung reagiert.
Ausbruch des Vulkans San Cristobal in Nicaragua: Bei großen Eruptionen können gewaltige Mengen an Schwefel in die Atmosphäre gelangen und für globale Abkühlung sorgen. Forscher, darunter der Chemie-Nobelpreisträger Paul Crutzen, haben vorgeschlagen, das Klima mit der künstlichen Ausbringung von Schwefelpartikeln abzukühlen.
Schornsteine eines Blockheizkraftwerks in Brandenburg: Der CO2-Ausstoß der Menschheit sinkt trotz jahrelanger Klimaschutz-Bemühungen keineswegs, sondern eilt von Rekord zu Rekord.