Geo-Engineering: Sprühschiffe gegen den Klimawandel - DER SPIEGEL
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Geo-Engineering Sprühschiffe gegen den Klimawandel

Sprühroboter auf großer Fahrt: Ein britischer Forscher will 1500 unbemannte Segelschiffe auf die Ozeane schicken, die rund um die Uhr feine Meerwassertropfen in die Luft blasen. Ziel des Mammutprojekts: hellere Wolken, die so die Aufheizung der Atmosphäre verringern.
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Vollautomatische Sprühboote (Zeichnung): Pro Jahr müssten 50 solche mit Flettner-Rotor segelnde Trimarane gebaut werden, haben Forscher berechnet. Sie blasen permanent feine Wassertropfen in die Atmosphäre, um Wolken heller zu machen.

Foto: John MacNeill
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Einsatzgebiete für die Geisterschiffe: Rot gekennzeichnete Gebiete eignen sich am besten, auch gelbe gelten als interessant. Je nach Jahreszeit müssten die Sprühboote die Region wechseln. (a) steht für Januar bis März, (b) April bis Juni, (c) Juli bis September und (d) für Oktober bis Dezember.

Foto: Univerity of Edinburgh
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Alte Idee: In den zwanziger Jahren ließ der deutsche Erfinder Anton Flettner Schiffe mit dem Flettner-Rotor ausrüsten und nach Amerika segeln. Das Konzept setzte sich in der Schifffahrt jedoch nicht durch.

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Satellitenfoto der Küste von British Columbia: Von den Schiffsabgasen erzeugte Wolken dienten als Inspiration für das Konzept zur Rettung des Weltklimas.

Foto: NASA
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Angetrieben vom Wind: Dieses 80 Zentimeter lange, per Funk gesteuerte Modell nutzt die von Salter vorgeschlagene Technik: Flettner-Rotor und Wasserzerstäuber. Entwickelt hat es der kalifornische Schiffbauexperte John Marples.

Foto: John Marples
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Comeback für den Flattner-Rotor? In einer Kieler Werft wird derzeit im Auftrag des Windkraftwerkherstellers Enercon das Schiff "E-Ship 1" gebaut. Einen großen Teil der Energie, die das Schiff für den Antrieb benötigt, werden die vier 25 Meter hohen Flettner-Rotoren beisteuern.

Foto: Enercon
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