Geoengineering Notoperation fürs Weltklima
Erde: Wenn die Erderwärmung dramatische Ausmaße annehmen sollte, könnten gezielte Manipulationen der Atmosphäre der letzte Rettungsanker sein, um den Klimawandel zu stoppen.
Ausbruch des Pinatubo im Jahr 1991: Damals wurden Aschewolken mehr als 20 Kilometer hoch geschleudert. 20 Millionen Tonnen Material verteilten sich in der Stratosphäre und verdunkelten - ein ganz kleines bisschen - den Himmel. Das aber reichte, um die Temperatur weltweit um 0,5 Grad zu senken.
Tankflugzeug KC-10 Extender: Die Idee: Eine Million Tonnen Schwefelwasserstoff müssen nach Robocks Klimamodell pro Jahr in die Stratosphäre gepustet werden, um die Erderwärmung deutlich abzuschwächen. Mit Kampfjets der US Air Force könnte das seiner Meinung nach gelingen.
F-15C Eagle: Im Bereich der Tropen schlägt der Professor den Einsatz von F-15-Kampfflugzeugen vor. Sie können Höhen von 20 Kilometern erreichen. 167 Jets müssten 250 Tage im Jahr dreimal abheben - beladen mit jeweils acht Tonnen Schwefelwasserstoff.
KC-135 Stratotanker: Das Tankflugzeug kann pro Start 91 Tonnen transportieren. Wenn 15 KC-135-Jets an 250 Tagen pro Jahr dreimal starten, sei die Arbeit getan.
Regenkanonen in China: Maßnahmen, um das Wetter zu beeinflussen, gibt es schon lange. Mit Silberjodid, das in die Atmosphäre geschossen wird, versucht China Regen in trockenen Gebieten zu erzeugen.
Zerstäuber: Auch per Flugzeug wird das regenerzeugende Material in die Atmosphäre gebracht.