Geometrie: Spielen mit Symmetrien - DER SPIEGEL
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Geometrie Spielen mit Symmetrien

Was ist ein gekrümmter Raum? In einer Ausstellung an der Freien Universität Berlin lässt sich der vierdimensionale Raum erkunden. Riesige Kaleidoskope und drehbare Spiegel fordern auf zum Spielen mit Symmetrien und Parkettierungen.
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Bälle vervielfältigen: Mit zwei senkrecht auf dem Tisch stehenden Spiegeln kann man wunderbar spielen. Was passiert, wenn sich der Winkel zwischen den Spiegeln ändert?

Foto: Università degli Studi di Milano
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Bandornamente: Mathematisch gesehen gibt es nur sieben verschiedene Möglichkeiten, um einen Fries zu verzieren.

Foto: Peter Calvache / Günter Wallner / Universität für Angewandte Kunst Wien
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Unvollständig: Regelmäßige Fünfecke können eine Ebene nicht vollständig bedecken. Es bleibt immer eine kleine Lücke.

Foto: Freie Universität Berlin / Konrad Polthier
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Dodekaeder: Der Zwölfflächner kann den Raum nicht vollständig ausfüllen. Wenn man die verbleibende Lücke im Raum schließt, gelangt man zu einem vierdimensionalen Gebilde.

Foto: Freie Universität Berlin / Konrad Polthier
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Buch "The Grammar of Ornament" von 1910: Alle mathematisch möglichen symmetrischen Muster in der Ebene werden schon seit Jahrhunderten verwendet.

Foto: University of Wisconsin
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Tafel aus "The Grammar of Ornament": In der Ebene kann man Ornamente verschieben, drehen oder spiegeln.

Foto: University of Wisconsin
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Symmetriegruppe p1: Martin von Gagern  hat Jahrhunderte alte Muster analysiert und sie der jeweiligen Symmetriegruppe zugeordnet. Die hier gezeigte Gruppe p1 besitzt als einzige Form der Symmetrie eine Verschiebung.

Foto: Martin von Gagern
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Muster aus dem alten Ägypten: Symmetrien faszinieren Menschen seit Jahrtausenden.

Foto: University of Wisconsin
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Gruppe p2: Diese Symmetrie ist durch eine Drehung um 180 Grad und eine Verschiebung gekennzeichnet.

Foto: Martin von Gagern
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Altägyptische Muster: Es gibt nur 17 verschiedene Tapetenmuster, die sich, wenn man die Papierbahnen an die Wand klebt, unendlich oft in alle Richtungen wiederholen.

Foto: University of Wisconsin
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Gruppe pg: Zwei sogenannte Gleitspiegelachsen charakterisieren dieses Muster.

Foto: Martin von Gagern
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Ästhetik der Symmetrie: Für Konrad Polthier von der Freien Universität Berlin sind Symmetrien eine wunderbare Möglichkeit, Menschen spielerisch mit höherer Mathematik in Berührung zu bringen.

Foto: University of Wisconsin
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p4: Drehungen um 90 und um 180 Grad sind kennzeichnend für diese Symmetriegruppe.

Foto: Martin von Gagern
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Persische Muster: Symmetrie ist nicht gleich Symmetrie.

Foto: University of Wisconsin
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Jetzt wird's kompliziert: Bei der Gruppe p6m wird zugleich gedreht und gespiegelt. Hinzu kommen Gleitspiegelungen

Foto: Martin von Gagern
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?