George Clooney als Unternehmensberater in Up in the Air - DER SPIEGEL
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Videoabend mit Unternehmensberatern George Clooney im Realitätscheck

Flughafen, Hotelbar, Konferenzraum - die Drehorte für einen Film über Unternehmensberater sind schnell gefunden. Ein Hauptdarsteller auch: George Clooney. Doch wie viel Hollywood steckt in deutschen Consultants? Vier Unternehmensberater analysieren "Up in the Air".
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Berater für einen Film: George Clooney und Vera Farmiga sind die Hauptdarsteller im Film "Up in the Air". Sie lernen sich, wie könnte es anders sein, in einer Hotelbar kennen. Dort werfen sie ihre Kundenkarten auf den Tisch wie Spielkarten, jede Goldene ist ein Trumpf. Die beiden beginnen eine Affäre, sie treffen sich in Flughafenhotels, die Liebesnächte stimmen sie mit ihren Terminplänen ab. Ein realistisches Szenario für Unternehmensberater? Vier deutsche Consultants analysieren die Komödie aus Hollywood. mehr...

Foto: Evan Agostini/ AP
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Feierabend-Meeting: Tina Hindemith, Britta Ritterhoff, Ingo Scheider und Nebosja Djordjevic (von links nach rechts) sind Unternehmensberater. Sie arbeiten für vier verschiedene Firmen, doch das Leben aus dem Rollkoffer kennen sie alle. Wie routiniert George Clooney alias Ryan Bingham in "Up in the Air" seinen Rollkoffer packt, finden die vier Consultants realistisch. Jeder in der Runde hat sein eigenes Ritual und seine eigene Pack-Philosophie. "Ich habe alles doppelt, eine Grundausstattung ist immer schon im Koffer", sagt Scheider. "Das Packen wird eben auch prozessoptimiert", sagt Hindemith.

Foto: Maria Huber
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Preisgekrönt: Jason Reitman ist der Regisseur von "Up in the Air". Der Film kam 2009 in die Kinos. Von Reitman stammen auch die hoch gelobten Filme "Thank You For Smoking" (2005) und "Juno" (2007). Per Zeitungsanzeige suchte er in St. Louis und Detroit nach echten Arbeitslosen, die in "Up in the Air" sich selbst spielen dürfen.

Foto: VALERIE MACON/ AFP
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Filmkritiker: "Das ist ganz schön Hollywood", sagt Nebosja Djordjevic (rechts) zu "Up in the Air". Nur eines sei in der Realität noch schlimmer als im Film: die Sprache. Bei Beratern wird gemonitort, getrackt, cosulted, reminded und billable days werden ausgerechnet. "Ich hatte gar nicht die Zeit, den Research für die Location zu machen, in der wir heiraten wollten", sagt Britta Ritterhoff (zweite von links).

Foto: Maria Huber
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