Geplante Offensive Assad will Aleppo zurückerobern
Ein Kämpfer flieht in Aleppo, nachdem ein Panzer der Armee in die Luft geflogen ist. Der Kampf um die Wirtschaftsmetropole könnte in die entscheidende Phase treten.
Nach Armeeangaben erhielten die 20.000 Soldaten, die um die Wirtschaftsmetropole postiert sind, weitere Verstärkung. "Die Truppen sind jetzt bereit für den entscheidenden Angriff, warten aber auf die Befehle", sagte ein Vertreter der Sicherheitskräfte der Nachrichtenagentur AFP. Das Bild zeigt Rebellen, die vor dem Beschuss von Regierungstruppen fliehen.
Rauch steigt am Samstag über dem Viertel Salahaddin in der Stadt Aleppo auf. Es gilt als Tor in die Stadt und ist deshalb stark umkämpft. Laut Menschenrechtsbeobachtern wurde Salahaddin am Sonntag von Regierungstruppen mit Artillerie beschossen.
Dieser Aufständische trauert um einen Kameraden, der in Aleppo von Regierungstruppen erschossen wurde.
Viele Gebäude im Viertel Salahaddin wurden bei den Kämpfen zerstört. Dieser Rebell nutzt die Überreste, um Deckung zu suchen.
Ein Kämpfer in Aleppo im Viertel Salahaddin. Die Regierungstruppen versuchen seit zwei Wochen vergeblich, die Rebellen aus der Stadt zu verdrängen. Diese konnten das von ihnen kontrollierte Gebiet sogar ausweiten.
Diese Rebellen haben in Aleppo einen Armeepanzer erobert. Ein Sprecher der Rebellen sagte, man stelle sich auf eine "starke Offensive" der Regierung ein. Auch die Vereinten Nationen rechnen in den nächsten Tagen mit einem größeren Angriff auf Aleppo. Ob die Offensive schon begonnen hat, war zunächst unklar.
Auch in der Hauptstadt Damaskus wurde am Wochenende gekämpft. Nach der Einnahme des Viertels Tadamun befand sich die Stadt am Sonntag nach Armeeangaben wieder vollständig unter Kontrolle der Streitkräfte. Diese Soldaten der staatlichen Armee kämpften im Stadtviertel Tadamun.
Einwohner flüchteten aus den zerstörten Vierteln von Damaskus.