Vom Juso-Chef zum Altkanzler Gerhard Schröder - Stationen einer Karriere
Gerhard Schröder im Februar 2014 in der ARD-Sendung "Beckmann". Der Altkanzler kann aus einem langen Politikerleben schöpfen.
Der junge Gerhard Schröder kandidiert 1978 für den Bundesvorsitz der Jungsozialisten und wird gewählt. Bis 1980 bleibt er im Amt.
Ende Mai 1980 spricht der Juso-Vorsitzende Schröder mit Bierflasche in der Hand zu den Besetzern des Anti-Atom-Dorfes bei Gorleben.
Ein Förderer Schröders: Der damalige SPD-Spitzenkandidat Schröder und der damalige SPD-Chef Willy Brandt 1985 auf einem Künstler-Gartenfest in Dannenberg - auch Günter Grass hat sich eingefunden.
1986 kandidiert Schröder um den Posten des Ministerpräsidenten von Niedersachsen. Erst vier Jahre später wird er gewählt: Schröder regiert von 1990 bis 1998 in Hannover.
Einmal läuten: Schröder wird am 27. Oktober 1998 zum siebten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Nur ein Jahr später zieht die Regierung unter Schröder von Bonn nach Berlin.
In Berlin zeigen sich Gerhard Schröder und der damalige Außenminister Joschka Fischer 2002 nach der Unterzeichnung des Koalitionsvertrages zufrieden.
Zwei Altkanzler: Helmut Schmidt und Schröder treffen sich auf dem 150. Geburtstag der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands im Jahre 2013 im Gewandhaus in Leipzig.
Seit 1997 ist sie die Frau an der Seite Schröders - 2012 wagte sie selbst den Schritt in die Politik: Doris Schröder-Köpf, Abgeordnete im niedersächsischen Landtag.
Leidenschaft Fußball: Hier zeigt sich der Altkanzler beim Europa-League-Spiel Hannover 96 gegen Standard de Liege im Jahr 2011.
Gerhard Schröder plaudert bei Reinhold Beckmann am 13. Februar 2014 über die Agenda 2010, Sigmar Gabriel und Vladimir Putin. Der Altkanzler hatte nur ein paar Wochen nach Ende seiner Kanzlerschaft im Jahre 2005 einen Posten bei der von der russischen Gazprom kontrollierten Pipeline-Gesellschaft Nord Stream AG übernommen.