Gescheitert: Der Hacker-Traum von Sealand - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Gescheitert Der Hacker-Traum von Sealand

Ein Paradies für Daten: Auf einer von Draufgängern besetzten Plattform in der Nordsee wollten Hacker ihre Server aufbauen, ohne störende Behörden. Was aus der Idee vom Internet im rechtsfreien Raum geworden ist, hat nun ein US-Professor analysiert.
1 / 6

Sealand: Während des Zweiten Weltkriegs sollte das Fort Roughs deutsche Flugzeuge abwehren, 1948 wurde die Nordseeplattform aufgegeben. Zwanzig Jahre später besetzten Radiopiraten den rostenden Außenposten.

Foto: Ryan Lackey
2 / 6

550 Quadratmeter in der Nordsee: Roy Bates hat sich zum Herrscher des Fürstentums Sealand gemacht - nur wird seine Mikronation international nicht anerkannt und von Großbritannien nur geduldet.

Foto: Ryan Lackey
3 / 6

Server-Raum von HavenCo, aufgenommen von Firmengründer Ryan Lackey: Eigentlich sollten hier etliche Server stehen, in für Menschen ohne Schutzanzug tödlicher Atmosphäre, die im Jahr 2000 gegründete Firma einen 500-Millionen-Dollar Börsengang hinlegen. Es kam dann anders.

Foto: Ryan Lackey
4 / 6

Filmaufnahmen auf Sealand: Die Plattform-Piraten setzten die Hostingfirma 2003 vor die Tür und lösten sich vom rebellischen Hacker-Image. Fünf Jahre später ging die Firma offenbar unter.

Foto: Ryan Lackey
5 / 6

Versorgungsfahrt: Das Offshore-Webhosting in der Nordsee war teuer, die Netzverbindung schlecht.

Foto: Ryan Lackey
6 / 6

Neue Website von Sealand: Seit Januar 2012 gibt es wieder regelmäßig News aus Sealand .

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?