Gesichtstransplantation: Das Schicksal der Connie Culp - DER SPIEGEL
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Gesichtstransplantation Das Schicksal der Connie Culp

Sieben Monate nach der bislang umfangreichsten Gesichtstransplantation geht es der US-Patientin Connie Culp immer besser. Der Geruchssinn ist zurückgekehrt, ihr Selbstbewusstsein gestiegen. Ärzte haben nun Details der Mammut-Operation veröffentlicht.
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Komplizierte Operation: Durch ein Attentat waren Nase, Wangen, Gaumen und ein Auge von Connie Culp schwer geschädigt worden (l.), deswegen wurden ihr 80 Prozent des Gesichts einer Toten transplantiert

Foto: AP
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Planung der OP am Computer: Die bis dato umfangreichste Gesichtstransplantation der Welt war eine große Herausforderung für die Chirurgen.

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Modell des Kopfes: In einem ersten OP-Schritt wurden die Knochenanteile des Transplantats entfernt und Venen und Arterien des Spendergesichts mit der Empfängerin verbunden.

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Gelungene Operation: Nach zwei Stunden und 40 Minuten sei durch eine Rosafärbung des Transplantats sichtbar geworden, dass es durchblutet wurde.

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Patientin vor und nach der Transplantation: "Sie freut sich darauf, ihr Sozialleben wieder aufzubauen und anderen zu helfen, die ähnlich entstellt wurden."

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Pressekonferenz: Die Patientin stellte ihre Geschichte der Öffentlichkeit vor - und warb für mehr Akzeptanz von Menschen mit entstellten Gesichtszügen.

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Umfassender Eingriff: 22 Stunden hatte Culps Operation im Dezember 2008 gedauert. Monatelang war ihre Identität geheimgehalten worden.

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Ärzte während der Operation: Die Transplantation bei Culp hat nach Angaben der Klinik 250.000 bis 300.000 Dollar gekostet. Das sei aber immer noch weniger, als die zahlreichen Einzeloperationen kosten würden, die Menschen mit ähnlich schweren Verwundungen im Gesicht normalerweise über sich ergehen lassen müssen.

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Die Cleveland Clinic: Mikrochirurgen hatten hier im Dezember 2008 weltweit erstmals 80 Prozent eines Gesicht transplantiert.

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Chirurgin Maria Siemionow (im Dezember 2008): Es gehe der Patientin immer besser, schreiben die Mediziner. Nach einem halben Jahr habe Culp erstmals wieder Gefühl im Gesicht verspürt.

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Culp vor dem Angriff: "Wenn jemand entstellt ist und nicht so schön aussieht wie Sie, richten Sie nicht über diese Person. Sie wissen nicht, was ihr passiert ist", sagt sie nun.

Hinweis: Die nun folgenden beiden Bilder könnten auf manche Menschen verstörend wirken.

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Culp vor der Transplantation und danach: Nach dem Angriff hatte die Frau 23 Operationen über sich ergehen lassen müssen. Ihr Gesicht war trotzdem weit davon entfernt, auch nur ansatzweise wie vor dem Angriff auszusehen.

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Culp vor der Transplantation und danach: Risal Djohan, ein plastischer Chirurg an der Cleveland Clinic hatte seiner Patientin zwei Monate nach dem verheerenden Angriff versprochen, sich so gut wie möglich um ihr Gesicht zu kümmern.

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