Fifa-Kongress Infantinos Kür zum Fifa-Präsidenten
Gianni Infantino heißt der neue Präsident des Fußball-Weltverbands Fifa. Der Schweizer setzte sich überraschend im zweiten Wahlgang durch und tritt nun das Erbe vom heftig umstrittenen Joseph Blatter an.
Infantinos Herausforderer hießen Prinz Ali Bin Al Hussein (Jordanien), Scheich Salman bin Ebrahim Al Khalifa (Bahrain) und Jérôme Champagne (Frankreich). Letzterer war nach dem ersten Wahldurchgang bereits abgeschlagen.
Südafrikas Mitbewerber Tokyo Sexwale hatte seine Kandidatur zur Überraschung vieler kurz vor der Abstimmung zurückgezogen.
Gute Freunde: Sheikh Ahmad Al Fahad Al Sabah mit dem ehemaligen DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach.
Das Endergebnis: Infantino setzte sich mit 115 Stimmen durch. Scheich Salman erhielt 88 Stimmen.
Anschließend kämpfte der 45-jährige Rechtsanwalt mit den Tränen.
Glückwünsche gab es auch vom Drittplatzierten Al Hussein.
In seiner abschließenden Rede bedankte er sich bei den "Menschen, die den Fußball lieben". Es sei eine große Ehre für ihn, den Weltverband grundlegend zu reformieren, so Infantino.