Spirituosenmacher Der gute Geist aus der Garage
Geist im Glas: Alexander Stein (r.) und Christoph Keller stellen im Schwarzwald Gin her. "Monkey 47" wird ihr Getränk genannt - und 150.000 Flaschen davon werden jährlich getrunken. "Als ich in das Geschäft einstieg, war noch nicht abzusehen, dass alles so gut laufen wird. Ich wollte bloß einen richtig guten Gin machen", sagt der 41-Jährige. "Anscheinend habe ich zu richtigen Zeit den richtigen Nerv getroffen."
Testen gehört zum Beruf: Alexander Stein (r.) und Christoph Keller probieren die eigenen Tropfen. Keller war früher Kunstbuchverleger - nun wurde er vom "Gault Millau" zum Brenner der Jahres 2013 gekürt.
Irgendwas mit Alkohol: Julian Machinek ist Destillateur-Azubi. Er lernt, wie man aus Kräutern, Früchten und Essenzen Gin, Wodka und Kräuter brennt.
Immer der Nase nach: "Für den Beruf brauchst du eine besondere Nase und gute Geschmacksnerven", sagt der 23-Jährige.
Hält alles sauber: Korbinian Achternbusch ist im Hauptberuf Textilreinigermeister. Am Abend und am Wochenende ist er Herr über einen Produktionsbetrieb für Spirituosen.
Glänzende Aussichten: Die 150-Liter-Anlage von "Feel! Munich Dry Gin" steht in einer gemieteten Garage.