Rock'n'Roll und Perfektion "Meine Gitarre kann ich von der Steuer absetzen"
Unermüdlich auf Tournee: Im April 2013 trat Chuck Berry in Montevideo auf, voller Energie und Spaß. Sein Alter war dem ihm auf der Bühne kaum anzumerken.
Schon in den Fünfzigerjahren machte Chuck Berry die Gitarre zum Hauptinstrument des Rock'n'Roll.
Chuck Berrys berühmter "Duckwalk": Bei Konzerten, so feixte Berry, habe er mit diesem ungewöhnlichen Gitarristentanz ursprünglich nur die Falten aus seinen Hosen herausbügeln wollen. Später sollten Star-Gitarristen wie Angus Young den Rocker-Ententanz rund um die Welt nachahmen.
Weltstar: Natürlich stattete Chuck Berry auch Deutschland häufig Konzertbesuche ab. Hier stand er 1996 in Stuttgart auf der Bühne.
Ikone: Schon 1955 landete Chuck Berry mit "Maybellene" seinen ersten Hit. Anschließend wurde er zu einem der wichtigsten und prägendsten Rockmusiker.
Vielseitig: Über Stilgrenzen setzte sich Chuck Berry gern hinweg. Sein erster Hit "Maybelline" war in der Ursprungsversion vom Country inspiriert. Hier steht er 1984 gemeinsam mit Countrystar John Denver in St. Louis auf der Bühne.
Vorbild der Vorbilder: Rolling-Stone-Gitarrist Keith Richards war stets einer der größten Bewunderer von Chuck Berry. Er produzierte auch den Film "Hail! Hail! Rock'n'Roll" zu Berrys 60. Geburtstag.
Stars im Doppelpack: Bei "Johnny B. Goode" kamen Chuck Berry und Bruce Springsteen 1995 in der Rock'n'Roll-Hall of Fame in Cleveland zusammen: Zwei der ganz großen Rocker in bester Harmonie.
Historischer Auftritt: Am 17. Oktober 1986 spielte Chuck Berry ein Konzert in seiner Heimatstadt St. Louis, das für den Dokumentarfilm "Hail! Hail! Rock'n'Roll" mitgeschnitten wurde.
Innovator: Chuck Berry definierte den Rock'n'Roll nicht nur über seine aussagestarken und oft witzigen Texte, er führte auch die Gitarre als stilprägendes Instrument des Genres ein.
Filmisches Denkmal: In Robert Zemeckis' Film "Zurück in die Zukunft" erfand Michael J. Fox auf seiner Zeitreise in die Fünfzigerjahre den Rock'n'Roll - natürlich mit Chuck Berrys wegweisendem "Johnny B. Goode".