"Global Hawk": Die fliegenden Späher - DER SPIEGEL
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"Global Hawk" Die fliegenden Späher

Das Drohnenprogramm der Nato wird für Deutschland viel teurer als geplant. Weil etliche Bündnispartner abgesprungen sind, soll Berlin die Kostenlücke schließen. Es geht um viele Millionen Euro.
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Eine "Global Hawk" fliegt über dem Pazifik. Die Drohne ist das erste unbemannte Luftfahrzeug, das ohne aufzutanken den Ozean überqueren kann. Zwischen dem US-Bundesstaat Kalifornien und Australien sind dies mehr als 12.000 Kilometer.

Foto: Getty Images/ USAF
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Mit knapp 40 Metern hat eine "Global Hawk" die Spannweite eines normalen Urlaubfliegers. Ihre hochauflösenden Kameras für Tages- und Nachtsicht unter dem Bug machen sie zur idealen Drohne für Langstreckenaufklärung. Das westliche Militärbündnis Nato hatte ursprünglich acht "Global Hawks" für sich bestellt.

Foto: Junji Kurokawa/ ASSOCIATED PRESS
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Die westlichen Bündnispartner wollten anfangs acht der Drohnen gemeinsam einsetzen im Nato-Aufklärungsprogramm "Alliance Ground Surveillance". Verzögerungen haben die dafür veranschlagten Kosten in die Höhe getrieben. Um Geld zu sparen, will die Nato nur noch fünf der Langstreckenaufklärer einkaufen. Auf 1,5 Milliarden Euro werden die Kosten dafür geschätzt.

Foto: Getty Images/ USAF
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Angesichts knapper Kassen in der Finanzkrise haben einige Nato-Staaten einen Rückzieher gemacht. Damit steigt der Anteil, den Berlin für das Gemeinschaftsprojekt zahlen soll. Statt 400 Millionen Euro sollen es 483 werden - ein Drittel des Gesamtbudgets des Aufklärungsprogramms.

Foto: Koichi Kamoshida/ Getty Images
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