Globalisierung Die Wut der Armen
Aufruhr in Port-au-Prince: Haiti zählt zu den ärmsten Ländern der Welt, die steigenden Lebensmittelpreise treffen die Menschen hier besonders hart.
Pakistanerinnen beim Mehlkauf (in Lahore): Die Preise für Grundnahrungsmittel und Treibstoff sind in den vergangenen Monaten drastisch gestiegen. Viele Menschen sind inzwischen von staatlicher Unterstützung abhängig.
Von Soldaten geschützter Reisverkauf in Manila: Die philippinische Regierung bemüht sich verzweifelt, die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Gleichzeitig wurden Sicherheitsvorkehrungen gegen Aufstände getroffen.
Unruhen in Haiti: Ein Uno-Soldat liegt nach Ausschreitungen tot am Boden. Während der Ausschreitungen in Port-au-Prince wurde er von einer Kugel getroffen.
Hunger und Chaos: Auch ein verzweifelter Appell des Präsidenten hatte die Unruhen in Haiti nicht stoppen können. In der Hauptstadt Port-au-Prince und anderen Städten zogen bewaffnete Banden mit Knüppeln und Steinen ...
... durch die Straßen, steckten Autoreifen in Brand und errichteten Straßenbarrikaden. Läden und Regierungsbüros wurden geplündert. In den Elendsvierteln ...
... und in den reicheren Vororten hatten Polizisten und die etwa 9000 Uno-Soldaten vergeblich versucht, die Situation in den Griff zu bekommen. Doch sie mussten ...
... dem Ausbruch der Gewalt hilftlos zusehen.
Hass auf den Westen: Die Wut der Bewohner Haitis richtet sich auch gegen internationale Konzerne - wie hier ein Büro der Fluggesellschaft Air France.