"Weapon of Choice" Von der Gardinenstange zur Pistole
In ihrer Dokumentation "Weapon of Choice" zeigen die österreichischen Filmemacher Fritz Ofner und Eva Hausberger die Auswirkungen der Produkte der Waffenschmiede Glock.
Die ursprünglich mittelständige metallverarbeitende Firma aus Österreich wurde mit ihrer gleichnamigen Pistole zum milliardenschweren Konzern.
Die "Glock" wird weltweit eingesetzt, von Polizisten und Sicherheitsbeamten genauso wie von Gangstern und Terroristen.
Ofner und Hausberger beobachten unter anderem eine Familie in Chicago, deren siebenjähriger Sohn mit der Waffe erschossen wurde.
Ihm ist der Film gewidmet.
Eine Waffentrainerin aus den USA zeigt ganz normalen Leuten den Umgang mit der Pistole.
Robust, schlicht, einfach zu zerlegen, zuverlässig, nie Ladehemmungen, dabei größtenteils aus Kunststoff und daher relativ leicht und preiswert: die "Glock".
Die Firma bot der Polizei auch Waffen mit größerem Kaliber an - und die Kriminellen zogen nach. Ein tödlicher Kreislauf.
Ein Terrorist des "Islamischen Staats" zerlegt seine Glock, setzt sie wieder zusammen, schießt damit in den Himmel und wirbt um dschihadistischen Nachwuchs.