Glühende Häuser: Völlig verstrahlt - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Glühende Häuser Völlig verstrahlt

Die Hochburgen der Weihnachtsbeleuchtung sieht man wahrscheinlich auch aus dem All. Vorbei die Zeit, als man diese nur in den USA und Japan fand: Deutschlands Leuchtschlauch-Aficionados treten aus dem Schatten ihrer leuchtenden Vorbilder und erhöhen nach Kräften die Belastung der Stromnetze, ihre Stromrechnung und den adventlichen Lichtsmog.
1 / 11

So muss das sein: Vorgarten eines wahren Lichttempels, fotografiert von Eric Haus. Er schreibt: "Der Inhaber dieses Hauses beginnt seine Deko bereits im September und muss mit einer separaten Verteilung des Stromversorgers angeschlossen werden..."

Foto: Eric
2 / 11

Eine Hochburg der Weihnachtsbeleuchtung ist das Ruhrgebiet, wo eine ausgeprägte Lichtsmog-Affinität auf einen noch immer schlesisch geprägten Geschmack in Sachen Dekoration trifft. Fotograf Daniel Katting: "An diesem Haus erstrahlen ca. 30.000 Lampen, unzählige beleuchtete Figuren und vieles mehr."

Foto: Katting
3 / 11

Licht-Poesie von Norbert Klähn: In Berlin schmückt man offenbar mit sanften Schwüngen und gar nicht preußisch streng.

Foto: Klähn
4 / 11

Karsten Martin fotografierte sein eigenes Haus: "Unser Weihnachtshaus steht in Wohltorf und glüht ganz außerordentlich!!!" Wohl wahr.

Foto: Martin
5 / 11

Knusperhäuschen: Auch Marc Wahnemühl war mit der Kamera unterwegs. "Aufnahme eines Hauses aus Stolberg/Rheinland. Das Nette daran ist, dass es zwar auch schön hell ist, vor allem aber darum herum viele nette Kleinigkeiten aufgebaut sind ...

Foto: Wahnemühl
6 / 11

"... inklusive Wegweiser, Krippe im Hof, eines beleuchteten Traktors und eines Weihnachtsmanns, der Geschenke verteilt".

Foto: Wahnemühl
7 / 11

Glüh-Döner: Wo sonst als in Berlin sollte dieser strahlende Dönerspieß im Dienste der interreligiösen Völkerverständigung stehen? Danke, Stefan Müser - aber als "glühende Schlachtabfälle" möchten wir dieses Kunstobjekt wirklich nicht bezeichnen.

Foto: Müser
8 / 11

Christian Zinngraf verdanken wir dieses stolze Stück - Kernstück der Schmückarbeit des "Lichtgesindels": Unter www.rentierschlitten.de unterhalten die Lichterkettenfreunde sogar eine eigene Web-Seite.

Foto: Zinngraff
9 / 11

Ralf Schulz glaubt, dass Hongkong nach wie vor die Hauptstadt des Lichterwahnsinns sei: "Ab Mitte November werden viele Hochhäuser - zum Teil mit deutlich über 40 Stockwerken - 'weihnachtlich' geschmückt. Ganze Fassaden mit mehreren tausend Quadatmetern werden mit zumeist 'animierten' Lichtbildern geschmückt. Hier reden wir nicht über Kilowatt installierte Lichtleistung, sondern vermutlich über Hunderte von Megawatt!"

Foto: Schulz
10 / 11

Eigener Stil: Norbert Klähn dokumentierte dieses Haus, das die Lichter locker hängen lässt.

Foto: Klähn
11 / 11

Im Abendlicht: Karsten Martins Weihnachtshaus - zum Anbeißen

Foto: Martin
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?