Göhrde-Morde: Tod im Staatsforst - DER SPIEGEL
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Göhrde-Morde Tod im Staatsforst

Im Sommer 1989 wurden kurz hintereinander zwei Paare ermordet. Nun gelang der Polizei offenbar der Durchbruch: dank einer neuen Analysemethode. Warum erst jetzt?
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Im Sommer 1989 wurden kurz hintereinander zwei Doppelmorde im Staatsforst Göhrde bei Lüneburg begangen.

Foto: action press
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Die zweiten Opfer, ein Liebespaar, wurden hier gefunden: in Abschnitt 147 des Waldes.

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Jahrelang suchte die Polizei nach dem Täter - ohne Erfolg. Auf dem Bild ist ein Beamter zu sehen, der ein Fahrzeug untersucht, das in der Nähe eines Tatortes stand.

Foto: Michael Behns/ dpa
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Mit Hundertschaften durchkämmten Beamte im Juli 1989 den Wald. Er galt als Erholungsort, nach den Morden nannte man ihn "Totenwald".

Foto: Michael Behns/ dpa
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Phantomzeichnung des Verdächtigen. 1996 erzählten Ermittler dem SPIEGEL, dass sie mit einem Phantombild von Haus zu Haus gegangen seien. Man habe "an jedem Laternenpfahl geschnüffelt", sagte ein Polizist.

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Der Toyota Tercel des zweiten Paares, das vermutlich von Kurt-Werner Wichmann. getötet wurde. W. flüchtete mutmaßlich in dem Wagen, fuhr eine Woche damit herum - und stellte ihn dann in der Nähe der Kurklinik in der niedersächsischen Kleinstadt Bad Bevensen ab.

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Eine Zeugin blickt in den Forst. Die Frau war dem mutmaßlichen Täter bei seinen ersten Mord begegnet. 25 Jahre später kehrte sie an die Stelle zurück, wo ihr der Mann entgegengekommen war.

Foto: Björn Vogt/ picture alliance / dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?