Gold: Die große Gier - DER SPIEGEL
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Gold Die große Gier

Zwei Olympia-Schwimmbecken voll - nur so wenig Gold wurde bis zum heutigen Tag gefördert. Seine Förderung ist ein enormer Aufwand: 250 Tonnen Gestein müssen für einen Ehering bewegt werden. Ein ökologisches Desaster, aber für manche die einzige Überlebenschance.
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Im Tresorraum der amerikanischen Zentralbank in New York schichten Angestellte die Goldbarren um. Ein einziger dieser 12,5 Kilo schweren Blöcke ist mehr als eine Viertelmillion Euro wert.

Foto: Randy Olson
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Ein Gramm Gold kann einem indonesischen Minenarbeiter umgerechnet knapp 20 Euro einbringen. Das Edelmetall ist hier noch von Quecksilber umgeben, mit dem das Gold vom Gestein getrennt wird. Dieses Verfahren führt zu schweren gesundheitlichen Schäden bei Menschen und vergiftet die Umwelt. Flüssige Quecksilberabfälle gelangen in die Vegetation – mit gravierenden Folgen für die Nahrungskette.

Foto: Randy Olson
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Die Kupfer- und Goldmine Batu Hijau auf der indonesischen Insel Sumbawa hat einen Durchmesser von anderthalb Kilometern. Sie wird von der amerikanischen Newmont Mining Corporation betrieben. 8000 Menschen haben hier Arbeit, aber eine große Regenwaldfläche wurde durch Abraum zerstört. Die Goldvorräte werden voraussichtlich in rund 20 Jahren erschöpft sein.

Foto: Randy Olson
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Zu Beginn der Hochzeitssaison im September wirbt ein Plakat in der indischen Stadt Chennai für den Kauf von Goldschmuck. In Indien spielt das Edelmetall eine besondere Rolle, nirgendwo wird mehr ge- und verkauft.

Foto: Randy Olson
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?