Goldschatz von Schiffswrack Zoff unter Wasser
Sensationsfund: Nach jahrzehntelanger Suche hat ein Forscherteam vor der Küste Kolumbiens das Wrack eines spanischen Segelschiffs aus dem 18. Jahrhundert entdeckt. Es handelt sich um das Wrack der "San José".
Die Unterwasseraufnahme des kolumbianischen Präsidialamts zeigt Kanonen und Amphoren der spanischen Galeone "San José".
Das Schiff war am 8. Juni 1708 vor der kolumbianischen Küste gesunken, nachdem es von einem englischen Flottenverband angegriffen worden war. Ein Team aus Wissenschaftlern und der kolumbianischen Marine hat das Wrack nun geortet.
An Bord der "San José" sollen bis zu elf Millionen Goldmünzen und fast 200 Tonnen Smaragde gewesen sein. Die Schätzungen über den Wert des gesunkenen Schatzes reichen von 500 Millionen bis 17 Milliarden US-Dollar.
Ob die Wissenschaftler den vermeintlichen Millionenschatz wirklich heben können, ist noch unklar. Auf Fotos von der Fundstelle sind bislang nur Kanonen und Keramikgefäße zu erkennen. Und selbst im Falle einer erfolgreichen Bergung ist fraglich, ob der Schatz Kolumbien alleine zusteht.